Die 10 größten und wichtigsten Verbände der Immobilienwirtschaft in Deutschland

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In diesem Artikel erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Verbände der Immobilienwirtschaft. Dabei handelt es sich um Verbindungen, die der Interessensvertretung ihrer Mitglieder dienen.

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V.

Bundesweit gehören jenem Verband an die 3.000 Wohnungsunternehmen an. Diese bewirtschaften mehr als 6 Millionen Wohnungen, wobei in diesen an die 13 Millionen Menschen leben – dies entspricht in etwa 17 % des gesamten Wohnungsbestandes in Deutschland. Bei dieser Vereinigung handelt es sich um einen Verband, der auf Bundesebene angesiedelt ist. Gleichzeitig ist die Verbindung Mitglied in der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft sowie im Netzwerk Europäische Bewegung. Des Weiteren gehören dem GdW 15 Mitgliedsverbände wie beispielsweise der Genossenschaftsverband und der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen an.

Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen

Die Gründung dieser Vereinigung erfolgt im Jahr 1964. Zurzeit gehören diesem Verband über 1.600 Mitglieder an. Diese verwalten einen Bestand von mehr als 3,1 Millionen Wohneinheiten, in welchen an die 7,2 Millionen Menschen wohnhaft sind – die Gesamtnutzfläche dieser Wohneinheiten beträgt an die 38 Millionen Quadratmeter. Bei jenem Verband handelt es sich um einen wichtigen deutschen Interessensvertreter der Immobilienwirtschaft des Mittelstandes. Aus diesem Grund wird der Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen auch bei Gesetzgebungsverfahren, welche die Immobilienbranche betreffen, von den Landesparlamenten und dem Bundestag angehört. Heute ist der Verband mit mehreren Geschäftsstellen in Brüssel sowie Berlin vertreten, wobei dieser außerdem mit acht Landesverbänden zusammenarbeitet.

Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e. V.

Mit mehr als 1.400 Mitgliedsunternehmen stellt dieser Verband die größte deutsche Organisation für Immobilienverwalter, die hauptberuflich in jener Branche tätig sind, dar. Die einzelnen Firmen sind dabei in 10 Landesverbänden organisiert. Zusätzlich verwalten diese einen Wohnungsbestand von etwa 1,7 Millionen Einheiten, wobei die bewirtschaftete Wohn- und Nutzfläche rund 84 Millionen Quadratmeter beträgt.

Haus & Grund – Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e. V.

Die Mitgliederzahl des Zentralverbands Haus & Bund beläuft sich auf über 900.000, wobei diese in 22 Landesverbänden und 900 Vereinen organisiert sind. Die Verbindung selbst blickt auf eine über 130-jährige Erfahrung zurück und wurde im Jahr 2005 zum Verband des Jahres gewählt. RA Dr. Kai H. Warnecke ist der Präsident des Zentralverbandes.

Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e. V.

Dieser Verband ging 2004 aus dem Ring Deutscher Makler (RDM) und dem Verband Deutscher Makler (VDM) hervor. Jenem Zusammenschluss gehören derzeit 6.000 Mitgliedsunternehmen an – diese stammen allesamt aus dem Bereich der Immobilienmakler, Immobilienverwaltung, Bauträger und Finanzdienstleistung. Der Sitz dieses Verbandes befindet sich in Berlin, wobei der Vorsitz dem Präsidenten Jens-Ulrich Kießling unterliegt. Zu den Hauptaufgaben und Zielen der Vereinigung zählt hauptsächlich die Sicherung und Förderung der Berufsausübung der Mitglieder. Somit setzt sich dieser auch im Zuge der politischen Interessensvertretung für Themen ein, welche den Berufsstand der Immobilienmakler sichern.

Verband Privater Bauherren e. V.

Der Verband Privater Bauherren (VPB) ist bundesweit als Verbraucherschutzgemeinschaft unabhängig tätig. In größeren Regionen und Städten ist dieser in Form von Regionalbüros vertreten. Die Hauptgeschäftsführung unterliegt dabei der Architektin Dipl.-Ing. Corinna Merzyn. Seinen Firmensitz hat der Verband seit 2002 in Berlin. Zusätzlich ist zu erwähnen, dass der VPB die älteste Vereinigung privater Bauherren in Deutschland darstellt. Die Gründung desselben erfolgte im Jahr 1976, weshalb der Verband auf eine mehr als 40-jährige Erfahrung zurückblickt. Mitglieder werden nur dann aufgenommen, wenn sich diese der Errichtung von Bauten nicht gewerblich widmen.

Bundesfachverband Wohnungs- und Immobilienverwalter (BFW):

Gegründet wurde der BFW im Jahr 1983. Dieser Verband beinhaltet derzeit mehr als 400 Unternehmen, wobei diese über mehr als 550.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten verwalten. Das Gesamtvermögen dieser Liegenschaften beläuft sich auf circa 45 Milliarden Euro. Heute gehört der BFW zu den drei größten Spitzenverbänden im Breich der Wohnungs- und Immobilienverwaltung, wobei sich dieser zusätzlich für die Professionalisierung der Immobilienverwaltung einsetzt.

VDWI – Absolventenverein der EBZ Business School, vormals Führungsakademie der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

Gegründet wurde dieser Verein im Jahr 1996. Heute umfasst er über 450 Mitglieder. Hierbei handelt es sich um einen Alumni-Verband, dessen Ziel es ist, den ausgebildeten Fachkräften Fortbildungsmöglichkeiten sowie ein ausgebautes Informationsnetzwerk zur Verfügung zu stellen. Berufseinsteiger haben des Weiteren die Möglichkeit, über den VDWI wichtige Kontakte in der Immobilienbranche zu knüpfen.

Immoebs e.V.:

Hierbei handelt es sich um das größte Absolventennetzwerk in der Immobilienwirtschaft. Gegründet wurde der Verein im Jahr 1991. Dabei hat es sich dieser Verband zu Aufgabe gemacht, eine Plattform, welche den Aufbau beruflicher Netzwerke fördern und Einsteiger in der Branche unterstützen soll, zu etablieren. Der Verein umfasst derzeit an die 2.700 Mitglieder, wobei 48 % derselben in Führungsebenen tätig sind.

https://www.my-immoebs.de

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