Preiserhöhung bei Immobilienscout24 – Wucher oder angemessen?

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Erfolg verführt zuweilen. Das zeigt sich an der Preispolitik von Immobilienscout24, dem größten deutschen Online-Portal für die Immobilienbranche. Seit einigen Monaten geht ein Aufschrei durch die Maklerzunft, weil der Marktführer an der Preisschraube dreht und die Gebühren deutlich erhöht hat. Im Netz haben zahlreiche Makler Boykott-Aufrufe gestartet und dazu animiert, zu alternativen Anbietern zu wechseln.

Google der Immobiliensuche

Doch das dürfte nicht so einfach sein. Denn wer heute eine Wohnung mieten oder kaufen will, steuert fast immer den ¨Scout¨ an. Das Portal ist für die Immobiliensuche in Deutschland quasi eine Art Google geworden, an dem man kaum vorbei kommt. Denn natürlich suchen die Kunden ihre Traumwohnung zuerst da, wo sie das größte Angebot vermuten. Und umgekehrt wollen die Makler dort inserieren, wo die meisten Kunden unterwegs sind.

In der Tat sind die Mediadaten von Immobilienscout24 beeindruckend. Das Unternehmen profitiert vom sagenhaften Immobilienboom im Land. Und so gehört das Angebot heute zu den 20 meistfrequentierten Webseiten in Deutschland. Es liegt noch vor Wetter.com oder Sueddeutsche.de. Jeden Monat werden dort rund 300 Millionen Exposés aufgerufen. Nach eigenen Angaben besuchten im Juni 2014 rund 7,6 Millionen Unique Visitors das Portal. Der nächstgrößere Wettbewerber Immowelt verbuchte in diesem Zeitraum gerade mal 3 Millionen Nutzer. Beim drittplatzierten Immonet schauten 2,5 Millionen Immobilieninteressenten vorbei.

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Viele Makler eng an den Scout gebunden

Der Abstand zur Konkurrenz ist also gewaltig. Darum kann es sich der Marktführer natürlich leisten, die Preise zu erhöhen. Dennoch ist die Unruhe in der Maklerbranche verständlich, denn einige Büros haben sich auf Gedeih und Verderb an Immobilienscout24 gebunden. Sie offerieren ihren gesamten Bestand bei der Telekom-Tochter und betreiben ihre Webseite zudem mit Scout-Bausteinen. Ziehen nun die Preise drastisch an, fällt es umso schwerer, zur Konkurrenz zu wechseln.

Außerdem geht der Scout nicht immer transparent mit seiner Preispolitik um. Wer dort als privater Anbieter eine Wohnung anbieten will, muss sich erst durch ein knappes Dutzend Schritte quälen – von der Anmeldung, über die E-Mail-Bestätigung bis zur Objektbeschreibung – bevor er erfährt, wie teuer der Spaß wird. Die konkrete Preisliste ist versteckt in schwer zu findenden Untermenüs. Nicht ganz koscher wirkt auch die automatische Verlängerung der Laufzeit, wenn die Anzeige nicht rechtzeitig gekündigt wird. Das betrifft auch gewerbliche Anbieter. Sie müssen monatlich mindestens 499 Euro zzgl. MwSt. zahlen, um zehn Immobilien beim Scout zu bewerben. Laufzeit des Pakets: mindestens zwölf Monate, bei ebenfalls automatischer Verlängerung.

immobilienscout24-preise

Preise auf immobilienscout24 für gewerbliche Anbieter (April 2015)

 

Sind die Preise wirklich zu hoch?

Grundsätzlich lässt sich das Thema kritisch und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Zuerst sollte hinterfragt werden, aus welchem Grund Immobilienscout24 überhaupt die Preise so deutlich erhöht hat. Von Unternehmensseite werden die hohen Investitionen und die damit verbundenen Verluste als Grund angeführt. Dieser Grund ist aber anzuzweifeln. So waren die Gewinne in den letzten Jahren sehr üppig.

Das scheint in der Tat viel Geld, doch wir sollten nicht vergessen, dass Immobilienscout24 dank seiner Reichweite, Funktionalität und Marktmacht den Maklern einen Großteil ihrer Arbeit abnimmt. Aufwändige Interessentensuche war einmal.

Immobilienscout24 war einer der allerersten Anbieter für webbasierte Wohnungssuche in Deutschland und hat somit die Branche revolutioniert. Verglichen mit den Kosten, die ein Immobilienmakler noch vor 15 Jahren für Zeitungsannoncen ausgeben musste, sind die Preise für gewerbliche Anbieter gar nicht so teuer. Viele Makler berichten, dass immobilienscout24 in ihrer Region auf den Preis pro Anfrage herunter gerechnet deutlich günstiger als immonet und immowelt ist. Die oben genannten Preise für gewerbliche Anbieter sind übrigens nicht in Stein gemeißelt: Nach einer Kündigung soll immobilienscout24 schon so manchem Makler mit einem Versöhnungsangebot entgegen gekommen sein.

Kostenlos-Kultur im Netz ist vorbei

immobilienscout24-anzeige

Zeiten ändern sich: Im Jahr 1999 war immobilienscout24 kostenlos für private Anbieter

Auch für die Immobilienmakler gilt, dass die Zeiten der Kostenlos-Kultur im Internet vorbei sind. Das Netz ist heute ein Massenmedium und hat seinen Preis. Für die Makler und ihre Kunden bietet das Internet zweifellos viele Vorteile. Ob Tageszeitung, Handzettel oder Plakat an der Hauswand – kein anderes Medium bringt die beiden Gruppen so schnell, einfach und treffgenau zusammen.

Zugleich sind die Einstiegshürden für neue Anbieter und Portale gering. Ein Portal wie Immobilienscout24 kann nicht ewig seine Kunden verärgern und auf die Reichweite verweisen, ohne schnell Konkurrenz zu bekommen. Jährliche saftige Preiserhöhungen, Überfrachtung mit Werbung in bereits bezahlten Makleranzeigen oder irreführende Werbung bei Google (¨Kostenlos Wohnungen inserieren¨) kann auch der erfolgreichste Webanbieter nicht auf Dauer seinen Kunden zumuten. Immerhin hat Immobilienscout24 inzwischen auf die Kritik reagiert und bietet Maklern nun eine sogenannte Mitgliedschaft an. Diese soll bei einer pauschalen Gebühr das unbegrenzte Einstellen von Inseraten ermöglichen. Zeigt dieser Schritt nicht, dass der Wettbewerb durchaus funktioniert und auch ein Marktführer nicht endlos die Preise anheben kann?

Klar ist, dass Immobilienscout24 in vielen Teilen Deutschlands Marktführer ist und sich die Preiserhöhungen scheinbar durchaus leisten kann. Denn ganz offensichtlich sind zumindest die Wohnungssuchenden mit dem Angebot mehr als zu zufrieden. Angaben von Immonet nach wechseln immer mehr Makler vom Marktführer zu anderen Portalen. Immobilienscout streitet diese Entwicklung ab.

Immobilienscout24 hat für seine Preiserhöhungen quasi von allen Seiten deutliche Kritik einstecken müssen. Fraglich ist allerdings, ob die Kritik berechtigt ist. Warum ist das so? Klar ist doch, dass der Marktführer kein klassischer Monopolist ist und sich somit den Markgegebenheiten entsprechend verhalten kann. Wenn der Markt entsprechende Preiserhöhungen zulässt, ist es dann nicht legitim, diese durchzusetzen? Es scheint schließlich kein vergleichbares Portal zu geben, das mit den Leistungen und der Reichweite von Immobilienscout24 mithalten kann. Sind die Preiserhöhungen also nur die logische Folge guter Arbeit und der verdiente Lohn?

Die Frage ist, ob Immobilienmakler langfristig einfach nicht an Immobilienscout24 vorbeikommen. Das ist ja auch eine Sache der Qualität. Wenn sich Makler von der Plattform abwenden, wird schließlich auch der Kunde skeptisch. Kann sich der Makler die höheren Preise nicht mehr leisten? Wie steht es um die Qualität des Maklers?

Eine objektive Beurteilung zur Preispolitik von Immobilienscout24 ist schwierig. Dennoch interessiert mich, wie Sie dazu stehen. Mit welchen Portalen arbeiten Sie zusammen? Wo liegt Ihre preisliche Schmerzgrenze? Was denken Sie, wird die Fusion von immowelt und immonet für immobilienscout24 bedeuten?

96 replies
  1. Immomakler
    Immomakler says:

    Immobilienscout24 ist ein wichtiges Tool für Makler, gar keine Frage. Die neue Preispolitik des Marktführers ist allerdings mehr als fraglich. Kein anderer Anbieter hat dermaßen hochpreisige Angebote. Preisverhandlungen mit dem Unternehmen sind aussichtslos. Dieses unflexible Verhalten seitens Immobilienscout24 ist in keinster Weise akzeptabel und auch der viel gepriesene Mehrwert stellt sich bei näherer Betrachtung als eher fragwürdig heraus. Es ist schade, dass sich immobiliensout so entwickelt hat und ich hoffe, dass viele Makler ihre Konsequenzen daraus ziehen werden.

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    • Volker M. Schramm
      Volker M. Schramm says:

      Wir sind schon lange nicht mehr beim Scout, weil die Preise eine Frechheit sind. Nachdem wir eine Testphase von drei Monaten mit unbegrenzter Objektzahl hatten, konnten nach drei Monaten nur noch fünf Objekte eingestellt werden für ca. 170 €. Als wir dann eine Rechnung erhielten über 1.200 € für Immobilien, welche nur versehentlich zuviel, und sei es auch nur für wenige Minuten, eingestellt hatten, ging das ganze vor Gericht. Wir haben gewonnen.

      Allerdings sind die Makler selbst schuld, wenn sie sich das von Scout gefallen lassen. Außerdem will der Scout ja jedem Privatanbieter suggerieren, dass es auch ohne Makler geht.

      Auch sind die Online-Immobilienbewertungen bei den Portalen mehr als fragwürdig. Seriöse Gutachter können hier nur den Kopf schütteln.

      Davon abgesehen bringt es überhaupt nichts, wenn für eine Mietwohnung 20 Anfragen eingehen, wovon 5 keine Telefonnummer hinterlassen. Die restlichen wollen alle angerufen werden, sonst sind sie beleidigt.

      Die Qualität der Anfragen war bei Immonet deutlich geringer und auch deutlich besser.

      Allerdings geht auch unsere Partnerschaft mit Immonet zu Ende, weil wegen der Fusion mit Immowelt die Kosten von 166,60 € für 50 Objekte auf 999,- € steigen sollten, also eine Steigerung um 600 Prozent!!!

      Deshalb weichen wir voraussichtlich auf Immoparadies aus, Kosten je Objekt 5,- €/Monat, keine Paketbuchungen nötig, Zahlung je Objekt.

      Gleichzeitig werden wir unsere eigene Internetpräsenz weiter ausbauen.

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    • Baierl Johann Immobilien
      Baierl Johann Immobilien says:

      Meine Inserate habe ich bisher bei Immowelt, Immonet und Immoscout plaziert.
      Einen qualitativen Unterschied bei den Anfragen konnte ich bisher nicht feststellen.

      Ich hatte heute ein Telefonat mit einer Dame vom Immoscout wegen dieser “sogenannten” Mitgliedschaft.
      Eine derart arrogante und unfreundliche Art habe ich schon sehr lange nicht mehr erlebt.

      Gegen das was der Immoscout hier gegenüber den Maklern veranstaltet sind die Herren der Maffia Weisenknaben.
      Abzocke in Reinkultur. Anscheinend habe die Herrschaften vergessen wer den Immoscout groß gemacht hat.

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      • Uwe Sachsenweger
        Uwe Sachsenweger says:

        Abrocken ist hier das richtige Wort. Ich hatte eine Immobilienanzeige in Neuseeland geschaltet für einen Monat. Es war zwar klar, dass der Vertrag befristet war auf einen Monat, allerdings war mir entgangen, dass das Inserat fortlaufend geschaltet werden würde bis es durch mich storniert würde. Ein Widerspruch im Vertrag und nun stellt Immobilienscout für mehrere Monat Rechnungen. Solche irreführenden Machenschaften sind hier in Neuseeland unüblich. Dazu kommt, dass meine Anzeige nicht eine einzige Anfrage generiert hat.

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  2. Steffen Maier
    Steffen Maier says:

    Man scheint in der Firma anzunehmen, wir Makler würden unser Geld gerne aus dem Fenster werfen wollen. Tatsächlich ist es doch so, dass IS24 keinen deutlichen Mehrwert gegenüber Immonet oder Immowelt bietet. Für gute Angebote werden wir auch zu günstigeren Abo-/Annoncen-Preisen woanders Interessenten finden. Und wenn man sich mal anschaut, wie sich Immobilien-Interessenten auf die Suche machen, wird auch deutlich, dass IS24 keine dauerhafte Vorrangstellung haben wird. Kunden schauen nämlich immer auch auf anderen gängigen Portalen nach Angeboten!

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  3. Claudius
    Claudius says:

    Qualität und Quantität… Die Portale unterscheiden sich bezüglich ihres Mehrwerts für Makler kaum und damit meine ich in erster Linie mal deren Serviceangebote. Die Besucherfrequenz sagt allerdings noch gar nichts über die Qualität der Portalbesucher. So ist Masse nicht gleich Klasse. Mir sind tatsächliche Interessenten von Immonet lieber, als Exposésammler von Immoscout…, mal ganz abgesehen von der Preispolitik von Immoscout. Allerdings sind die Makler auch selbst Schuld, denn diese nutzen nicht ihre Marktmacht für ein eigenes Portal, welches auch für private Inserenten offen stehen sollte. Klägliche Versuche gab es ja vereinzelt, auch von den Verbänden, nur leider steht dem der Egoismus/Kurzsichtigkeit vieler Kollegen im Wege!

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  4. Born Projekt
    Born Projekt says:

    Sicher hat man bei IS 24 mehr Nachfragen von Interessenten. Aber für ein Objekt benötige ich nur einen Käufer/Mieter und da ist es gleichgültig ob ich 20 Nachfragen habe oder nur 10.
    Verkaufen/ Vermieten kann ich so oder so nur einmal.

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  5. Christian Esch
    Christian Esch says:

    Der Scout ist sicher das bekannteste Portal, daher suchen die User dort auch zuerst und dementsprechend werden die meisten Anfragen auch über den Scout kommen.

    ABER: Jemand der genaue Vorstellung hat, sucht nicht nur im Immoscout sondern auch über Google und in anderen Portalen, da er nicht seine Wunschimmobilie übersehen will.

    Dementsprechend wird der User spätestens hier auch auf Inserate der anderen Portale stoßen, d. h. während über den Scout wahrscheinlich die meisten Anfragen eingehen, ist die Qualität der Anfragen anderer Portale oft höher, da diese Menschen in Ihren Kaufvorstellungen bereits konkreter sind!

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  6. Berthold L.
    Berthold L. says:

    Wir haben nach der letzten Preiserhöhungswelle von Immoscout das Portal verlassen und konzentrieren uns jetzt auf Immowelt und Immonet sowie die kostenlosen Portale, ohne bisher einen großen Einbruch an Nachfragen erlebt zu haben. Die Anzahl der Anfragen ist zwar etwas zurückgegangen, aber nicht die Qualität. Mal sehen, wie lange IS diese Politik durchhält zumal mit dem Zusammenschluss von Immonet und Immowelt ein gleichwertiger Konkurrent entstehen wird. Ich glaube, das auf Dauer nur zwei große Portale überleben werden, so wie es im Automobilbereich mit Autoscout und mobile.de schon heute der Fall ist.

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  7. Thomas G.
    Thomas G. says:

    Immscout missbraucht seine “Marktmacht”. Die Gier auf immer mehr hat auch den Branchenriesen verseucht. Allein die Abo-Verlängerung von Anzeigen ist eine unglaubliche Frechheit. Wie mir gerade passiert. Drei-Monats-Laufzeit, Kündigung Zeitpunkt verpennt, nochmal drei Monate obwohl Haus verkauft war. Keine Kulanz. Seitdem nutze ich nur noch immonet und immowelt und habe trotzdem genügend Anfragen. Häuser lassen sich wunderbar auch ohne immoscout verkaufen. Ich boykottiere diese Politik. So Nicht immoscout

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  8. Jan Hofmann
    Jan Hofmann says:

    Wir als Maklerunternehmen haben die Zusammenarbeit mit IS24 schon lange aus Prinzip beendet da wir es als Frechheit empfinden diese zum Wettbewerb völlig überhöhten Preise zu verlangen und Angebote automatisch zu verlängern wenn nicht von uns als Makler eine schriftliche Kündigung eingereicht wird.
    Wir sind mit zahlreichen anderen Portalen mehr als zufrieden und können uns über fehlende Anfragen nicht beschweren!

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  9. GENTH.BERLIN
    GENTH.BERLIN says:

    Keine Frage, dass hier von Immobilienscout 24 eine dominierende Marktstellung für die Preisgestaltung missbraucht wird. Ich habe mich daher nicht auf ein neues Paket eingelassen.

    Meine aktuelle Erfahrung: Die jungen Leute haben schon lange gelernt, dass man jede Wohnung auch über Google findet und dazu kein Immobilienscout 24 oder einen anderen Anbieter braucht. Machen Sie denTest, viele junge Leute kennen Immobilienscout 24 gar nicht. Negative Auswirkungen auf den Vermarktungserfolg gab es nicht.

    Also vertraut Eurer eigenen Homepage und Google in Verbindung mit sozialen Netzwerken. Immobilienscout 24 war gestern.

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  10. Sabine Schaefer
    Sabine Schaefer says:

    Immobilienscout hat von mir die Kündigung erhalten.

    Die Preise sind definitiv überzogen!!

    Arbeite mit Immonet und anderen div. Portalen zusammen.

    Fazit: kein Umsatzeinbruch, denn die meisten Abschlüsse habe ich über Immonet gemacht!

    Mal sehen, wie lange Scout das noch durchhält

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  11. Anhold Immobilien GmbH
    Anhold Immobilien GmbH says:

    A po pos ImmoScout 24 und die Kosten: Wir sind schon seit Längerem bei einem anderen Anbieter, der unsere Objekte in diversen Portalen einstellt. Sogar inclusive ImmoScout24. Das ist immer noch (etwas) günstiger als direkt bei ImmoScout.
    Man sollte ImmoScout durchaus mal eine Zeit lang boycottieren und stattdessen andere billigere Portale ausprobieren. Das hat sicherlich auch eine Wirkung auf die Preise bei IS
    Schöne Grüße aus Berlin. W. Anhold

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  12. Wettig
    Wettig says:

    Die steigenden Preise reduzieren aktuell auch die Anzahl der auf Scout angebotenen Immobilien. Daher weichen die Interessenten auch auf andere Portale aus. Scout wird wohl mittelfristig ein Franchisesystem aufbauen, daher sollten sich Immobilienmakler heute bereits bereit in der Vermarktung aufstellen.

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  13. Gabriele Klasen
    Gabriele Klasen says:

    Hallo liebe Maklerkollegen,
    mit Interesse verfolge ich die Diskussion um die Preispolitik beim Immobilienscout. Auch ich trage mich mit dem Gedanken, diesen ganz zu verlassen. Nur wenn n viele Makler so reagiere , wird es ein Umdenken geben. Und vielleicht ist die Konkurrenz dane so stark, dass die Preise sich eher nach unten entwickeln. Wir haben es in der Hand.

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  14. Mit Gedacht
    Mit Gedacht says:

    Genau so, wie viele es hier beschreiben, nicht die Masse sondern die Klasse macht’s. Ich habe Immobilien Scout 24 ($$$$) schon mehrfach getestet und parallel Immonet geschaltet, der angeblich überdurchschnittliche Erfolg blieb trotz hoher Kosten leider bei Immobilien Scout 24 ($$$$) aus! Mal ehrlich und Hand auf die linke Brust, wenn wir was suchen schauen wir doch auch nicht nur auf ein Portal! Oder? Ich sehe das so, wenn alle zusammenhalten würden, dann würde es bei Immobilien Scout 24 auch nicht solch abartige Preis Auswüchse geben. Vor was haben eigentlich Makler Angst? Vor Ihren Mitbewerbern? Die eventuell etwas besser sein könnten? Quatsch, aktuell und mal ehrlich! Wir verkaufen oder vermieten doch keine Brötchen, sondern absolute Unikate (Lage Ausstattung usw., usw., usw……) wer mir erzählen will, dass man auf anderen Portalen nicht auch erfolgreich verkaufen oder vermieten kann, muss schon eine gehörige Portion Selbstherrlichkeit und Blindheit am Tag legen! Zweifelsfrei spielt zu unseren Gunsten natürlich auch seit Jahren ein nicht zu übersehnender Vermieter bzw. Verkäufer- Markt eine entscheidende Rolle, dass das nicht so ist! Ferner finde ich die nicht zu übertreffende Arroganz bei Immobilien Scout 24 im Bezug auf individuelle Preisverhandlung extrem inkulant, was ich bei anderen Anbietern nicht erlebt habe. Also ich bin für meine Kunden grundsätzlich immer verhandlungsbereit. Ihr nicht? Dann lasst es uns doch anpacken, denn gemeinsam sind wir in der Lage, des Raubtier Immobilien Scout 24 zu bändigen. Ansonsten machen die in Zukunft mit uns weiterhin was sie wollen.

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  15. Hausverwaltung Essen
    Hausverwaltung Essen says:

    Ist schon recht happig. Soweit ich mich erinnere, ist dies in den letzten drei Jahren die zweite Erhöhung.
    Leider ist IS24 nun mal der Platzhirsch. Immowelt und Immonet fusionieren gerade, vielleicht werden die daher mal attraktiver.
    Aber, wenn ich viel Resonanz haben will, komme ich nun mal am Immoscout24 nicht vorbei…

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  16. Rainer Goryniak
    Rainer Goryniak says:

    Ich habe schon aufgrund der letzten beiden Preiserhöhungen, die m.E. in keinem Verhältnis zu dem nach Aussage von Scout in den erheblich besseren Service-Leistungen begründet sein sollten, die Gelegenheit ergriffen und einen Plattformwechsel vollzogen. Da ich beide Anbieter zuvor über ein Jahr lang parallel nutzte und keinen nennenswerten Unterschied feststellen konnte, war dieser Schritt für mich nur eine logische Konsequenz, um nicht weiterhin dieser überzogenen Preispolitik unter “Ausnutzung der Marktstellung als Platzhirsch” von Immoscout ausgeliefert zu sein. Bisher habe ich diesen Schritt nicht bereut.

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  17. Brigitte Winterscheidt
    Brigitte Winterscheidt says:

    Wer seine Marktführerschaft versucht derartig auszunutzen und seinen Kunden = Maklern versucht Daumenschrauben anzulegen, muss bestraft werden. Ich habe IS24 Anfang dieses Jahres gekündigt und es geht auch ohne. Nur Mut! Außerdem ist die Qualität der Anfragen jetzt oft viel besser, wie bei IS24. Hier gab es mehr Quantität wie Qualität bei den Anfragen. Dann lieber ein paar weniger, dafür sind die aber ernsthaft.

    Auch das Suchverhalten der Immobilieninteressenten ändert sich. Heute wird vieles direkt über Google gesucht und dann ist es egal, wo die Wohnung eingestellt wurde. In der Ergebnisliste erscheinen auch die anderen Portale.

    Ich würde mich auch nie von einem Anbieter komplett abhängig machen mit Homepage, Maklersoftware, Bewertungen etc. Lieber unabhängig voneinander verschiedene Anbieter für verschiedene Bereiche nutzen. Es gibt heute viele tolle Möglichkeiten, so das es einfach ist, auch mal zu wechseln, ohne alles komplett umstellen zu müssen. Wer sich von einem einzigen Anbieter abhängig macht, ist selbst schuld!

    Das eingesparte Geld durch die Kündigung bei IS24 investiere ich lieber in allgemeines Marketing. Da kann ich besser steuern und individuell gestalten. Ist zwar mehr Arbeit, aber das ist es mir wert.

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  18. Alex. K.
    Alex. K. says:

    Unsere Welt ist durch das Internet globaler geworden. Kunden, Mitarbeiter, Bürotechnik, Druckmedien … alles ist nur einen Klick weit entfernt. Sogar die nächste Immobilienanzeige und das nächste Immobilienportal! 😉
    Anfang des Jahres bat mich eine Kundin explizit darum, dass Ihre (etwas schwerer vermittelbare) Mietimmobilie zusätzlich auch bei immoscout inseriert wird. Nach Ablauf von 2 Wochen hatte ich via immoscout im Durchschnitt genauso viele Anfragen wie via immowelt und immonet. Der passende Mieter fragte schließlich über immowelt an, zu der Zeit war das Angebot auf immoscout (natürlich aus Kostengründen) schon nicht mehr aktiv.
    immowelt hat im Januar diese Werbekampagne http://goo.gl/2tkCEU gestartet. Die Frequenz auf Anzeigen dort ist seit dem spürbar gestiegen.
    Die Fusion von immowelt und immonet schafft hoffentlich einen starken und notwendigen Gegenpol zum vermeintlichen Marktführer. Im Idealfall findet das Management von immoscout dann auf den Boden der Realität zurück und erinnert sich daran, wer ihnen den Traffic zur Verfügung stellt, der das Portal für suchende User interessant gemacht hat.

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  19. Pely
    Pely says:

    Wir haben nach der letzten Preiserhöhung die IS24 verlassen, eine bodenlose Frechheit so ist auch der SZ Zeitung damals gegangen die haben den Hals auch nicht vollgekriegt, heute annonciert kaum einer da.
    Dipl.-Ing L.Pely

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  20. Carlos Fernandes
    Carlos Fernandes says:

    Wir waren jahrelang beim Scout. In der Zeit haben wir Statistiken geführt, über die Käuferherkunft. Scout hat in unsere Region (Remscheid in NRW) im Vergleich zu Immowelt/Immonet/Kalaydo grundsätzlich den kürzeren gezogen. Die meisten Anfragen hat der Scout generiert, nur ist es phänomenal, dass der Dreier-Gespann mehr Verkaufsabschlüsse generiert hat.

    Nach der unverschämten Preiserhöhung beim Scout, hatten wir genug. Es geht nicht nur um die Preiserhöhung allgemein, sondern um die Höhe, die Regelmäßigkeit und die Begründungen (verkaufen die Kunden für dumm).
    I. d. R. sprechen wir von Preiserhöhungen um die 50 %, spätestens alle 2 Jahre kommt die Preiserhöhung und dann heißt es noch beispielsweise, wir machen für Sie mehr Werbung und demnach müssten Sie jetzt auch mehr zahlen.

    Welches Unternehmen verlangt von seinen Kunden mehr Geld um mehr “expandieren” zu können? Das sind normale Geschäftsausgaben die zum Alltag gehören.

    Und Anfang dieses Jahres (10.01.15) ist unsere Zusammenarbeit mit dem Scout beendet. Was soll ich sagen, das Geschäft läuft weiterhin 🙂

    Wir haben Anfragen und verkaufen, ganz ohne Scout.

    Wichtig ist nur, dass man die drei o. g. Unternehmen bucht. Gemeinsam kosten die etwas weniger als der Scout und decken den Markt ziemlich gut ab.

    Wie gesagt, das o. g. bezieht sich auf unserem Gebiet. Wie es sich woanders verhält, müsste man selbst schauen.

    Und liebe Kollegen und Kolleginnen, bedenkt bitte eins. Der Scout ist noch lange nicht da angekommen wo die hinwollen. Die wollen sich der Zeitungsbranche anpassen, und da ist noch viel Luft. Nach dem Motto: Was die Makler früher bezahlt haben, sollen die auch jetzt zahlen, das geben die Provisionen wohl her. Es wird noch lange so weiter gehen. Und jeder Makler, der noch dort inseriert soll sich später nicht beschweren. Schließlich lebt der Scout (finanziell und bekanntlich im Immobilienmarkt) von Ihnen und Sie tragen dazu bei, dass er wachsen kann.

    Das sollte man sich gut überlegen.

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  21. Graf von Oppersdorff
    Graf von Oppersdorff says:

    Wir haben unsere Plätze bei IS24 von 50 auf 10 reduziert und überlegen was wir dort einstellen … vielmehr bei Immonet und Kalaydo … letztlich wird der Kunde merken wo die besseren Objekte sind und richtigerweise suchen ernsthafte Interessenten nicht nur bei IS 24

    Die Makler schauen ob es auch ohne geht ….und Privatanbieter… Ebay wird sich bedanken bei IS24 !!

    Kollegiale Grüsse

    Graf Oppersdorff

    Reply
  22. devepo
    devepo says:

    Wir merken seit ca. 6 Wochen ebenfalls einen starken Rückgang der Nachfrage bei unseren Kunden nach IS24 zu Gunsten von immonet und den günstigeren/kostenlosen Portalen.
    Unsere Kunden sind mit den anderen Portalen auch durchaus zufrieden und bekommen hochwertige Anfragen. Daher werden wir mittelfristig wohl versuchen komplett von IS24 wegzukommen und die anderen Portale zu stützen. Aktuell brauchen wir es allerdings noch aus Marketinggründen.

    Beste Grüße
    Felix Göde

    Reply
  23. Marcus Steinbach
    Marcus Steinbach says:

    Guten Morgen,

    mit Interesse habe ich hier etliche Kommentare zu diesem Thema gelesen. Interessant finde ich, dass die meisten Kolleginnen & Kollegen sich gegen den Scout aussprechen – da frage ich: Wer inseriert dann eigentlich noch dort?

    Zum Thema:

    Wir haben den Scout bereits vor über einem Jahr verlassen aus den bereits genannten Gründen (Wucherpreise und Konkurrenz zur Maklerzunft) und keine Umsatzrückgänge verspürt – in unserem Markt war der Scout bei der Vermietung ohnehin nur zweite Wahl, beim Verkauf allerdings – vermeintlich – unentbehrlich.

    Wir sparen seitdem ca. € 1.000 mtl., die wir gerne zusätzlich für andere Features ausgeben (Homestaging, Luftbilder, Drohnenvideos, virtuelle Rundgänge, Energieausweise, Google Adwords usw.).

    Fazit: (Noch) mehr Erfolg im Einkauf = mehr Geschäft! Danke Immoscout! Manchmal muss man halt zu seinem Glück gezwungen werden!

    Allen Kolleginnen & Kollegen viel Erfolg – verlassen Sie den Scout und nutzen Sie das gesparte Geld zum Wohl Ihrer Kunden und Ihres Erfolgs!

    Viele Grüße
    Marcus Steinbach

    Reply
  24. Helmut Hofmann
    Helmut Hofmann says:

    Wir sind seit ca. 22 Jahren am Markt, ein kleines Büro, betrieben von meiner Frau und mir. Für uns ist der Blick auf das Budget sehr wichtig.
    Was vorstehend die einhellige Meinung und Auffassung über Immobilien Scout 24 ist, können wir nur bestätigen. Wir sind viele Jahre den Weg gemeinsam mit Immobilien Scout 24 gegangen. Arroganter Service absolutes Unverständnis für kleinere Büros waren die Dinge die wir leider von Anfang an erdulden mussten. Vor ein paar Jahren hat Immobilien Scout 24 die Preise für einzelne Kontingente “Verdoppelt” so etwas haben wir noch nie in der freien Wirtschaft erlebt. Eine Aussage einer führenden Kraft von Immobilien Scout 24
    “Selbst wenn uns 50% verlassen, haben wir die selben Einnahmen aber weniger Arbeit”.
    Eine derartige Missachtung, mangelnde Wertschätzung sowie Grundeinstellung gegenüber seinen Kunden ist erschreckend.

    Was jeder Kollege ja mitbekommen hat ist die Erhöhung der Grunderwerbsteuer (wir sitzen in NRW) und dazu die Einführung des Besteller Prinzips.
    Das diese Entscheidungen das Makler Leben zusätzlich erheblich erschweren scheint Immobilien Scout 24 nicht zu interessieren. In meinen Augen ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese Regelung auch gängige Regel im Verkauf wird. In den USA, Spanien und einigen anderen europäischen Ländern ist es schon seit Jahren so, das der Verkäufer die Courtage zahlt und der Käufer nichts. Wo dann die Reise hingeht weis noch keiner. Ich denke eher schwieriger als einfacher.

    Nun scheint der Preisteufel bei Immobilien Scout 24 wieder zugeschlagen haben. Die Gier dieses Providers scheint grenzenlos. Aber man kann etwas tun. Wir haben uns von Immobilien Scout 24 schon vor einem Jahr getrennt und arbeiten schon seit Jahren nun allein mit “Immowelt” zusammen und Pflegen unsere eigen Homepage. Für uns und wir hoffen das dies so bleibt, fühlen wir uns bei Immowelt als Kunde wahrgenommen. Telefonieren gerne mit Immowelt, die uns Verständnis, Achtung und vor allem Verständnis entgegenbringen. Das wichtigste ist jedoch, es ist bezahlbar und was wir erfreut festgestellt haben, die Resonanz auf unsere Anzeigen ist ähnlich wie bei Immobilien Scout 24.

    Unsere Empfehlung liebe Kollegen wehrt Euch, je mehr Immobilien Scout 24 den Rücken kehren um so besser ist es. Nur so kann man die Monopolstellung dieses Giganten zum Umdenken bringen.

    Reply
  25. Makler
    Makler says:

    Hallo Zusammen,

    erstaunlich finde ich die Entwicklung bei IS24 und bei FlowFact.
    FlowFact gehört zu IS24 und dadurch ebenfalls zu der Telekom.
    Die Preisentwicklung bei beiden Anbietern ist vergleichbar. Die Preise Steigen, die Dienstleistung ist nicht anders als bei den Anderen nur die Reichweite.

    Seit ca. 18 Monaten bin ich nicht bei IS24 und sehe da, der Umsatz ist nicht weniger geworden.

    Das Eine ist die Reichweite und das andere ist die Qualität der Anfragen. Bei der Konkurrenz (Immonet) erhalte ich etwas weniger Anfragen, aber dafür qualitativ deutlich bessere (für Hamburg). Die Beantwortung und das Versenden von “schlechten” Anfragen bleibt aus und dadurch spare ich Zeit und Geld.

    Durch die Auswertungen der Anfragen (CRM Software FlowFact) kann ich die letzten 8 Jahre genau Auswerten und Verfolgen, über welche Portale, welche Anfragen gekommen sind und wie die Abschlussquote aussieht. Ich kann mit aller Deutlichkeit aussagen und Belegen, dass für den Raum Hamburg und Umland, die Trefferquote besser bei Immonet als über IS24 war. Es waren 1/3 weniger Anfragen über Immonet, dafür aber mehr Abschlüsse. Entweder ist die direkt angefragte Immobilie verkauft worden, oder der Kunde hat ein anderes Objekt von uns erworben. Also was nutzt mir die Reichweite, wenn viele Anfragen “kommen” die nicht realistisch sind. Die Kunden sind meistens am Anfang der Suche und wollen sich den Marktüberblick verschaffen. Haben traumhafte und unrealistische Vorstellungen. Dafür vergeudet mein Team und ich unsere kostbare Zeit nicht, abgesehen davon, dass es mittlerweile ganze Menge Geld kostet. Auch die Neukundenangebote, mit den IS24 mich immer wider versucht anzulocken sind mir es nicht mehr wert.

    Haben Sie den Mut und versuchen Sie sich für 2-3 Monate von IS24 zu trennen. Sie werden sehen, dass es sich viel ändern wird. Sie werden mehr Zeit, Geld und keine unqualifizierten Anfragen haben. Falls Sie nach 2-3 Monaten merken, dass Sie ohne IS24 nicht leben können, so bin ich mir sehr sicher, dass Sie wieder ein Vertrag über eine Mitgliedschaft erhalten werden. Erst dann können Sie aber selbst die Erfahrung sammeln und sagen: “ich habe es versucht” ohne es sagen zu müssen “hätte ich es versucht”.

    Viele Grüße aus dem Norden und weiterhin gute Geschäfte

    Immobilienmakler aus Hamburg

    Reply
  26. Intraglobe Immobilien GmbH Doris Kuhnle
    Intraglobe Immobilien GmbH Doris Kuhnle says:

    Ich inseriere nur ab und zu im Immoscout24, wenn ich der Meinung bin, dass ich für ein etwas schwierigeres Objekt eine größere Interessentenzahl benötige. Ansonsten bin ich mit immonet sehr zufrieden. Auch für Kunden ist das meiner Meinung nach übersichtlicher, da es eben nicht so viele Angebote sind. Mein Fazit: Die ernsthaft Suchenden und eher Seriösen kommen über immonet.

    Reply
  27. Karin Stroth
    Karin Stroth says:

    Wir haben den Immobilien Scout 24 bereits vor über drei Jahren verlassen, als eine Preiserhöhung von 106 % anstand. Jetzt – wären wir geblieben – summiert sich das auf stolze 270 %.

    Damals haben wir noch versucht, mit dem IS24 zu verhandeln, denn den “zusätzlichen Service”, der die Preise angeblich in ungeahnte Höhen trieb, hatten wir weder gebucht noch gebraucht oder gewollt. Das, worauf es uns ankam, boten auch Immowelt und Immonet und zwar zu akzeptablen Preisen. Das Reichweitenargument, das natürlich auch jedes Mal zur Sprache kam, ist zwar nicht von der Hand zu weisen, sagt aber nichts über die Qualität der Anfragen aus. So mussten wir leider feststellen, dass sich unter den quantitativ vielen Anfragen, die ja auch alle bearbeitet werden wollen, unverhältnismäßig viele befinden, die einfach alles mal anklicken und sich dann bei Rückruf nicht mehr erinnern können, um welches Objekt es geht und sich alles noch einmal erklären lassen. Das aber kostet nicht nur Zeit und Geld sondern auch Nerven.

    Neben unseren eigenen Homepages haben wir seit drei Jahren ein Kontingent bei Immonet und sind mit dem Preis-/Leistungsverhältnis sehr zufrieden. Die Anfragen sind qualitativ relativ hochwertig (ein paar schwarze Schafe gibt es natürlich auch hier) und der Service ist prompt und freundlich. Es geht also auch ohne den Immobilien Scout 24 !

    Die Makler aber, die den Immobilien Scout 24 groß gemacht haben, bekommen nun als Dank die Quittung und werden regelrecht “gemolken”. Wenn sie es denn mit sich machen lassen …

    Reply
  28. Klaus
    Klaus says:

    Bin seit Jahren Kunde von IS. Zu allen Zeiten wurde Mehrwert geboten, der nahezu immer nur Mehrwert für IS ist und war. Ich fühle mich nicht als Partner, weil ich ewig für doof verkauft werde. Seit 6 Jahren gibt es die Plattform mit Kaufadressen von Finanzierungssuchende. 95% Schrott, aber die Adressen werden 3 bis 5 x verkauft. IS scheint nur ein Ziel zu haben: Kohle machen! Jeder, der Immonet und Immowelt den Rücken stärkt, stärkt seinen eigenen. IS ist ein typisches Beispiel dafür, dass heute keinerlei Verbundenheit oder Fairness in einer Geschäftsbeziehung Raum hat. Melken bis zum Anschlag. Aber eins ist sicher: Es wird zum Bummerrang und der wird auch gnadenlos. Wenn die Vorstände und Verantwortlichen einmal wissen oder lernen wollen, wie man ein Geschäft langfristig aufbaut und absichert, können sie mich gerne anrufen: Klaus Stoll-Lobach 0178 7821828

    Reply
  29. Lutz Walter
    Lutz Walter says:

    Ein freundliche Hallo in die Runde,

    wir sind ein recht junges Unternehmen, das in diesem Monat 3 Jahre alt geworden ist.

    In unseren Anfangszeiten haben wir bei IS24 für kurze Zeit über die Paketangebote von immoticket24.de inseriert, aber dort niemals einen eigenen Account besessen.

    Das war eine Grundsatzentscheidung, die wir aufgrund Ihrer Erfahrungen mit ständigen Preissteigerungen und sonstigem Ärger ganz bewußt getroffen haben.

    Natürlich gibt es auch vereinzelte Kunden, die darüber etwas verwundert sind, aber man kann es ja auch nachvollziehbar erklären, zumal die Argumente im Laufe der Zeit ja auch deutlich zahlreicher werden.

    Der überwiegende Tei l unserer Angebote wird über immonet präsentiert, eine Zusammenarbeit, die sich nicht nur bewährt hat, sondern für ein kleines Unternehmen auch bezahlbar geblieben ist. Es gibt aber auch eine positive Partnerschaft mit immowelt.

    Das Team von LichtWelt-Immo ist sehr gespannt, welche Konsequenzen die Bündelung der Kräfte von immonet und immowelt bringen wird und wer dann eines Tages der Marktführer sein wird…

    Reply
  30. Hagen Held Immobilien
    Hagen Held Immobilien says:

    Der Logik folgend, das Immoscout in unserem Einzugsgebiet in Schleswig-Holstein und Hamburg lediglich ca. 10-20% der Nachfrage bringt (so wie vor 5 Jahren Immonet) wurde der Vertrag beendet. Das Immoscout, nach eigenen Angaben, das größte Immobilienportal Deutschlands sein soll ist für uns seit Anfang 2014 nicht mehr nachvollziehbar. Der Verfall der Nachfrage über Scout konnte täglich nachvollzogen werden.
    Ob die Entscheidung der Behörden, einen Zusammenschluss von Immonet und Immowelt zu genehmigen, richtig ist bezweifeln wir. Damit verschärft sich die Situation für Maklerunternehmen Ihre Objekte zu veröffentlichen immens. Letztendlich bleiben nur zwei große Anbieter auf dem Markt übrig, wovon einer regional gesehen keine Leistung mehr erbringt. Immonet hat quasi eine Monopolstellung. Bringt aber auch die Nachfrage.
    Immoscout weiss um seine regionale Schwäche und bestätigt das abwandern der Maklerunternehmen. Eine gleichzeitige Preiserhöhung bestätigt eher die Schwäche als die scheinbare Stärke. Des Weiteren greift Immoscout nach der Börse. Hierfür wird Geld benötigt.

    Hagen Held Immobilien

    Reply
  31. Schorschi
    Schorschi says:

    Es ist auch anzunehmen, dass die Preise bei immowelt/immonet mittelfristig nach der Fusion steigen werden. Da der Markt um einen Anbieter konsolidiert wird, wird es nur noch zwei relevante Immobilienportale geben. Wieso sollten immowelt/immonet großartig hinter den scout-Preisen bleiben?

    Reply
  32. Klaus
    Klaus says:

    ImmobilienScout24 erscheint gerne als Maß aller Maklerdinge. Dennoch existiert keine allgemeine Antwort zur Preisentwicklung nach der Fusion seiner Konkurrenten. Letztlich interessiert kurzfristiges Hochschießen nur den kleinen, am Limit operierenden Teil des Marktes. Müßig bleiben erregte Debatten zur eigenwilligen Hochpreispolitik von IS ohnehin: Die Physik der Märkte herrscht – ebensogut beschweren sich Piloten über die Schwerkraft. Tatsächlich interessieren nur Endspiele: Zwei Schwergewichte beackern denselben Markt und praktikable Konkurrenz zeichnet sich nicht ab. In solchen Szenarien liefern sich ebenbürtige Kontrahenten meist recht heftige Preiskämpfe. Noch dominiert zwar IS, doch werden zahlreiche verärgerte Kunden zum neuen Giganten wechseln. Mit dem brechenden Quasi-Monopol dürften sehr langsam eher sinkende Preise eintreten.

    Reply
  33. H. Fischer Immobilien
    H. Fischer Immobilien says:

    Auch bei mir hat IS 24 versucht, ihre unverschämten Forderungen durchzusetzen. Hatte Urlaubsbedingt die Kündigungsfrist versäumt und sollte also für 12 Monate bezahlen. Habe meinen Anwalt eingeschaltet und nach einem passenden Schreiben durch diesen an IS 24 wurde mein Vertrag dann ´´ freundlicher Weise “ um 12 Monate zu den alten Bedingungen verlängert, danach aber von IS 24 vorsichtshalber schon mal gekündigt, jedoch gleichzeitig mit der Bemerkung, dass man sich rechtzeitig bei mir melden wolle um dann zu schauen, wie man weiterhin Geschäftspartner bleiben will. Ich freue mich schon auf den Anruf, denn eins ist sicher, ich werde diese Horrenden Preise bei IS 24 nicht bezahlen. Komme mit Immowelt & Immonet sowie den anderen, meist auch noch kostenlosen Portalen bestens klar und was der Immobiliensuchende auf IS 24 nicht findet, sucht er eben auf einem anderen Portal. Wehrt euch gegen die Preispolitik der IS 24 !!

    Reply
  34. Hermann März
    Hermann März says:

    Auch ich habe nicht vor zu arbeiten um den Scout zu bezahlen. Ich arbeite gerne mit dem Scout aber nicht für den Scout. Habe schon gekündigt. Allerdings angeblich nicht formgerecht.
    Reicht es nicht schon was uns die Regierung an Steine in den Weg legt? Der Scout sollte uns unterstützen und uns als Partner sehen. Aber nein wir sind für die nur Melkkühe

    Reply
  35. Herbert Türk
    Herbert Türk says:

    Mit der automatischen Abo-Verlängerung verärgern die mich auch. Ich bin auch für die anderen Portale, aber immer wieder zieht mich IS24 magnetisch an. Kunden verlangen den Scout, was ich gar nicht verstehen kann. Ein Vertriebspartner bietet mir unbegrenzt Platz im Scout. Daher bleibe ich beim Scout. Gebrauchte Immobilien verkaufe ich aber jetzt bei Immowelt.

    Lange Zeit hatte ich gar nicht verstanden, warum der Makler bei IS24 inseriert. Jetzt ist er Marktführer. Mal schauen wohin sich das entwickelt.

    Reply
  36. Scholl
    Scholl says:

    Habe eben im Internet eine Seite angesehen – immobilien-profi.de. Eigentlich habe ich etwas ganz anderes gesucht und “Bestellerprinzip” eingegeben.

    Die ganze Seite ist von immoscout gestaltet. Hier werden den privaten Vermietern Pakete angeboten, wie sie Ihre Wohnungen schön in Szene setzen können und welche Hilfe sie von immoscout bei der Vermietung buchen können:

    Hier ein Auszug aus dem Text:

    Das Bestellerprinzip

    Wenn Sie als Eigentümer Ihre Wohnung vermieten wollen soll der Grundsatz gelten: Wer den Makler bestellt, bezahlt auch dessen Provision. Die bisherige Provisionspraxis wird sich deshalb ändern – denn der Auftrag an den Makler geht in aller Regel vom Vermieter aus. Konkret bedeutet das für Sie:

    Wenn Sie bei der Wohnungsvermietung einen Makler beauftragen, müssen Sie dessen Courtage selbst tragen. Der Gesetzgeber hat ausgeschlossen, dass der Vermieter die Kosten hinterher an den Mieter weitergibt oder umlegt.
    Unter bestimmten Voraussetzungen muss jedoch auch künftig der Mieter für die Courtage gerade stehen. Nämlich dann, wenn er selbst ausdrücklich einen Makler damit beauftragt, eine neue Wohnung ausfindig zu machen.

    Vermieten Sie Ihre Immobilie künftig:
    in Eigenregie

    Mit uns ist Vermieten kinderleicht: Wir zeigen Ihnen genau, wie Sie den idealen Mieter finden.
    Zum Starter-Paket

    mit Unterstützung

    Überlassen Sie die Vorarbeit zuverlässigen Partnern – nur die Besichtigungen bleiben in Ihrer Hand.

    Zum Angebot:

    Vor-Ort-Termin

    Terminvereinbarung durch den Experten
    An- und Abfahrt zum Objekt

    Objektbegehung

    Anfertigung von Fotoaufnahmen (klassisch, Panorama) Objekt innen, außen und Umfeldaufnahmen
    Dokumentation außen
    Makro- Mikrolage, Grundstück und Außenanlagen, Objekt- und Bauqualität
    Dokumentation innen
    Ausstattungsqualität

    Objektmappe:

    Digitaler Druck in einer Mappe mit den Ergebnissen der Objektbegehung

    Anzeigengestaltung:

    Anzeigengestaltung mit der Objektmappe bei ImmobilienScout24

    Anfertigung von Fotoaufnahmen (klassisch, Panorama) Objekt innen, außen und
    Umfeldaufnahmen
    Dokumentation außen
    Makro- Mikrolage, Grundstück und Außenanlagen, Objekt- und Bauqualität
    Dokumentation innen
    Ausstattungsqualität

    Das ist schon wieder ein Schuss gegen die Makler – von werden horrende Beiträge gefordert und gleichzeitig werden Privatanbieter mehr als unterstüzt. Mich würde es sehr interessieren, von welcher Seite die größeren Einnahmen bei immoscout resultieren. Von den Maklern oder von Privatanbietern?
    Man ist eigentlich gezwungen, bei scout zu bleiben und gleichzeitig wird diese “Monopol-Stellung” schamlos ausgenutzt. Aber irgendwann ist das Maß voll.
    Ich werde für die Zukunft nach einer Lösung suchen, die heißt – ohne immoscout, nur noch mit immowelt und immonet! Hier waren wir noch nie unzufrieden. Und wenn es doch mal Probleme gegeben hat, hatten wir sofort einen Ansprechpartner und das Problem konnte gelöst werden.

    Jede Firma ist gezwungen, zu verdienen und es ist keiner zu verdenken, wenn sie sich immer neue Verbesserungspotentiale ausdenkt. Aber was immobilienscout treibt und das auf dem Rücken der Makler, durch die sie erst so groß geworden sind wie sie es heute sind, ist nicht mehr akzeptabel.

    Reply
  37. GG Real
    GG Real says:

    Jeder Makler, der bei den Portalen bucht, sägt an dem Ast, auf dem er sitzt. Wovon leben die Portale? Von den Daten, die die Makler einstellen. Jeder Kaufpreis wird für das Bewertungstool verwendet, jeder Mietpreis wird an Privatanbieter verkauft, um das Mietpotential zu ermitteln. Je mehr Objekte eingestellt werden, desto mehr wird damit geworben und die Preise entsprechend angepasst. Also jeder Makler hat es selbst zu verantworten, wenn er in einigen Jahren keine Geschäfte mehr macht und alles über irgendwelche Portale abgewickelt wird. Die Tendenz sehen wir doch gerade beim Mietmarkt. Aufgrund der gesetzlichen Veränderungen gibt es inzwischen mehr als ein Dutzend Portale, deren Ziel es ist, Mieter und Vermieter zusammen zu bringen, aber ohne Makler. Und das zu Preisen, zu denen kein ehrlicher Makler arbeiten kann.

    Die Makler haben es selbst im Griff, ob sie sich weiter ausbeuten lassen oder endlich Konsequenzen ziehen. Und zwar nicht nur reden, sondern auch handeln.

    Reply
  38. Paul Brühl
    Paul Brühl says:

    “Das Geschäft läuft gut. Das einzige was stört ist der Kunde”.

    Habe ausversehen die falsche Rubrik aktiviert und darum gebeten es in die richtige Rubrik zu ändern. Keine Chance. Man muss dan nochmals anoncieren. Doppelte Kosten für gleichen Zeitraum.

    IS ist gerade dabei sich zur Werbeagentur für Mitbewerber aufzustellen. Nach meiner Ansicht, ein absoluter Erfolg. Nach fest, kommt ab!

    Der markt braucht mehr Mitbewerber. Hier ist noch ein Riesenpotential!!!

    Reply
  39. Rainer Herberich
    Rainer Herberich says:

    Die Kommentare haben meist zwei Denkfehler. Man ist nicht nur in einem Portal wie dem Immobilienscout, wegen den Suchkunden ! Der potentielle Auftraggeber gerade bei höherwertigen Objekten, erwartet das sein Makler in allen 3 Portalen ist. Eine kostenlose Ebay Kleinanzeige kann der Kunde Selber aufgeben , mal polemisch zugespitzt gesagt.

    Nun denken wir Mal folgende Logik durch …. alle Makler wechseln rüber zu Immowelt / Immonet …. was wird passieren ? Dieser Anbieter wird die selbe Preispolitik fahren wie der Scout, der Springer Verlag ist bisher nicht als karitative Einrichtung aufgefallen

    Reply
  40. Nils S.
    Nils S. says:

    Trotzdem muss gehandelt und reagiert werden…
    Auch wir haben nun gekündigt. 589 Euro Netto für 20 Objekte sind einfach eine Frechheit und noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.
    Man kann nur jedem Kollegen raten sich das nicht bieten zu lassen.

    Reply
  41. Immopages
    Immopages says:

    Natürlich versucht Immoscout die Kunden zu “melken” um den Unternehmenswert weiter zu erhöhen. Leider halten die Leistungen mit der Preisentwicklung nun wirklich nicht mit.

    Die Zeitung hat früher wenigstens noch die Anzeige “gesetzt”, gedruckt und durch Boten zum Leser gebracht. Im Web darf ich alles alleine machen, und ein guter Server kostet weniger als ein Monatspaket bei IS. Schon eine wunderbare Gelddruckmaschine.

    Also glücklicherweise gibt es Alternativen, und wie in anderen Marktsegmenten (zB autoscout24.de vs mobile.de) sollte sich ein Marktführer nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Sehr gefährlich solange es noch (wie hier) halbwegs sinnvolle Optionen gibt.
    Insofern tut jeder gut daran Alternativen zu probieren.

    Nachdem jetzt die Anzeigen deutlich zurück gegangen sind wird IS auf einem “flexibler”, ich kann nur hoffen es tut denen wirklich weh und sie sehen einen Kunden endlich mal als Partner

    Reply
  42. Immobilien Frey
    Immobilien Frey says:

    Ich lebe und Arbeite in einer Kleinstadt in Bayern auch ich habe dem IS24 bereits gekündigt. Meine Kündigung wird erst zum Frühjahr 2016 wirksamm. Mal schauen wieviele Makler im April 16 noch auf IS24 Objekte anbieten. Viele Interessenten haben es bereits bemerkt das auf Immowelt und Immonet die meisten attraktiven gebraucht Immobielien im Angebot sind.
    Für alle sollte jedoch eins interesant sein: Ich betreibe auch eine eigene Homepage auf IS24. Auf dieser Hompage waren laut Google Analytics so 24 bis 50 Sichtungen pro Monat. Nicht wirklich viel! Meine eigene Hompage hat so zwischen 800 und 1800 Sichtungen im Monat. Seit kurzem sind auf der IS24 Hompage zwischen 600 und 800 Sichtungen zu beobachten. Nach genauer Analyse (Nutzerfluß) stellte ich fest daß alle Zugriffe überwiegend aus USA und China (100% Abbruch keine echten Interessenten) sind. Soviel zu den hervorragenden Zugriffszahlen von IS24. Es geht Bergab mit IS24 alles nur noch künstlich gepuscht. So ganz unbedeutend wird IS24 allerdings nicht werden, denn der Pro Kopf Umsatz 2014 bei IS 24 liegt deutlich über 400.000 Euro. Also mehr als sehr Gesund!

    Reply
  43. Wiegand Immobilien
    Wiegand Immobilien says:

    Liebe Maklergemeinde,

    auch ich habe mich nach fast 15 Jahren “Partnerschaft” offenbar noch viel zu spät vom IS getrennt, da ich es Leid war bis an die Schmerzgrenze gemolken zu werden. Wir als Makler habe mit unseren Objekten und damit unserer Arbeit den Scout für den immobiliensuchenden Kunden erst interessant und damit groß gemacht. Den Dank dafür sehen wir in der Preispolitk!

    Und zu Verhandlungen war man bei IS generell nicht bereit. Man bot mir nach der Kündigung ein 10er Paket für ca. 500,- Euro netto an. Zufällig traf ich den gleichen Tag einen Kollegen, der mir sagte, er habe ein unbegrenztes Paket für 500,- Euro. Auf Nachfrage bei IS wurde mit gesagt, dass jener Kollege vermutlich länger dabei sei (als meine 15Jahre?) oder mehr Objekte hätte (ich hatte bis dahin mit ca. 30-40 Objekten etwas mehr als er) und man überdies keine Aussagen zur Preispolitk machen könne/wolle. Ich lebe nun mit Immonet/-welt und Printmedien mit weniger Anfragen, die aber wesentlich qualifizierter sind. Fazit: Weniger Arbeit und weniger Kosten. (Und keine massenhaften Spam-Anfragen aus Nigeria und Mossul etc. mehr.)

    Dass unsere Immobilienangebote die IS24 Seite erst interessant gemacht und viel traffic generiert haben, zeigt sich am nächsten Erfolgsmodell von IS24, einfach z.b. IKEA Werbung in den von uns teuer bezahlten Anzeigen zu plazieren. Mal ganz abgesehen von den unzähligen weiteren Anzeigen, von Umzugs-, Finanzierungs-, Kabelanschluß etc. rechnern, die einzig dazu dienen Leads zu generieren, die wiederum an Vertriebe verkauft werden. Übersichtlicher wir die Seite damit nicht.

    Ich hoffe, dass viele weitere Kollegen (und auch Großvermieter/Verwaltungen) den Mut haben, es auch einmal ohne den Scout zu probieren. Ein großer, mir bekannter gewerblicher Vermieter hat ebenfalls die Konsequenzen gezogen und nach 15 Jahren gekündigt. Die Marktmacht haben wir als Makler bzw. Anbieter und KUNDEN, mit denen man als Unternehmen nicht beliebig machen kann was man möchte. Und ohne unsere Objekte ist der Scout absolut uninteressant für den geneigten Häuslesucher, und letztlich damit alle Werbetreibenden.

    Nach dem Kauf von Flowfact ist jüngst ein weiterer Baustein bei IS hinzugekommen, den Makler für sich gänzlich gläsern zu machen – auf dem Weg zu dem vermuteten Ziel eines Makler-Franchise-Systems. Es wird bestimmt nicht mehr lange dauern, bis in den Städten die ersten IS24 Immobilienshops öffnen, in denen “selbständige” Spezialisten und Fachleute die exklusive Vermarktung der Immobilien vornehmen (und dann einen Teil der Provision von IS zugeteilt bekommen?) Schließlich hat man dort ja alle Kompetenz und Vermarktungs Know-How bei größter Reichweite….

    Möge der Markt es richten.

    Reply
  44. Brenninger Immobilien
    Brenninger Immobilien says:

    Liebe Kollegen,
    nun habe ich auch nach etlichen Jahren den IS24 gekündigt.
    Die Preispolitik ist eine Frechheit und kann nicht mehr hingenommen werden.
    Nur wir haben den IS24 groß gemacht und wir sollten den IS24 wieder gemeinsam etwas verkleinern.

    Reply
  45. Guido
    Guido says:

    Sonderkündigungsrecht bei Immobilienscout24

    Bei mir hat IS24 während des laufenden Vertrags die Vertragsbedingungen zu meinen ungunsten geändert. Ausgemacht war (schriftlich) dass ich jederzeit meinen Vertrag / Objekte ins nächsthöhere oder nächstniedrigere Paket upgraden oder downgraden kann.

    Nachdem im Mietbereich der Markt stark zurückgegangen ist, (durch die Debatten über das Bestellerprinzip wurde schon etwa 15 Monate vor deren Einführung viel kaputt gemacht) wollte ich von meinem Recht Gebrauch machen, dass ich künftig 10 Objekte weniger einstellen kann.- dies wurde schlichtweg verweigert und es hiess:

    “diese Option steht nicht mehr zur Verfügung, aber ich kann gerne das neue Paket YX kaufen da können weniger Objekte zum selben Preis inseriert werden”!?

    -Wie sinnvoll ist das denn? Als ich anrief und die Sache ausdiskutieren wollte, dass das ja nicht deren Ernst sein kann-wurde ich nur pampig auf die AGB´s verwiesen.

    Erst als mein Anwalt ein entsprechendes Schreiben verfasste, dass wenn sich bei laufenden Verträgen Vertragsänderungen ergeben, man ein fristloses/sofortiges Sonderkündigungsrecht hat, haben die aufgehört weiter Rechnungen/Mahnungen zu senden.

    Es ist schon eine Sauerei, wie da mit langjährigen Kunden umgesprungen wird.
    Unser Unternehmen war seit ca. 11 Jahren ununterbrochen bei IS24 dabei.

    An uns hat Immoscout viel Geld verdient- Wir haben jetzt jedenfalls die Reissleine gezogen und unterstützen nicht mehr diese unseriöse-geldgierige- Monopol-Preispolitik von IS24.

    Reply
  46. DP
    DP says:

    Werte Kollegen,

    diese Preispolitik ist eine Unverschämtheit und das Maß ist für mich voll. Mein Ärger
    war so groß, dass ich mich im Netz umgesehen habe um Eure Kommentare zu lesen.
    Das Ergebnis: Habe soeben eine Kündigung geschrieben und gefaxt!!!

    Es reicht!!!

    Reply
  47. GE-MO
    GE-MO says:

    Liebe Kollegen
    Auch ich habe heute einen Anruf von IS 24 erhalten, dass es ab Oktober eine Preisanpassung gibt. Diese `Anpassung `ist eine absolute Unverschämtheit. Wir Makler sind die Hauptkunden von IS 24 ohne unsere Objekte würde kein Interessent die Seite besuchen. Für mich ist das Fass jetzt übergelaufen, ich werde die Verträge bei IS24 sofort kündigen und hoffe das es möglichst viele tun.
    Ich wünsche allen eine erfolgreiche Zeit.

    Reply
  48. Schmied
    Schmied says:

    Wir haben ebenfalls einen Anruf erhalten, dass die Mitgliedschaft im Oktober “durch Zusatzleistungen” teurer wird.

    Die Zusatzleistungen sind an Lächerlichkeit nicht zu überbieten und dienen als Deckmantel.

    Wir sollen stolze 200 € mehr bezahlen, circa 600 € statt bislang 400 € für die Mitgliedschaft.

    Gemäß den AGB’s könnten solche Anpassungen erfolgen.

    Ich habe bereits signalisiert zu kündigen.

    Wie sah es bei euch aus, hat die Kündigung zu einem vertretbaren Angebot geführt?

    Ich bin die ständige Preiserhöhung langsam wirklich leid, ein großer Konkurrent für IS24 ist bitter nötig.

    Reply
  49. Cici Immobilien
    Cici Immobilien says:

    Sehr geehrte Makler Kollegen,

    erst einmal Danke für diesen Blog. Ich habe seid zwei drei wochen eine neue Ansprechpartnerin die mir versucht hat neben Gimmicks als große Neuerung aufzutischen und mir Hilfe angeboten hat in persönlichen Terminen. Alles schön und gut alles mal erklären lassen …… und jetzt kommen wir zum großen aber…..Natürlich soll der Preis ab Oktober erhöht werden.

    Hier schreiben einige Kollegen immer ganz andere Preise als ich Sie bezahle anscheinend.

    Ich Bezahle für meine Mitgliedschaft mit ungebrenztem Kontingent 775,00 Netto und dass soll erhöht werden auf 1.100 € aber da ich ja langer Kunde bin kann man mir ein Super Angebot von nur 930,00 machen.

    Wenn ich hier lese dass einige 400,00 € für die Mitgliedschaft bezahlen und diese auf 600,00 € “NUR” erhöht werden. Denk ich mir wie kann es sein das ich dann trotzdem mehr als 50% von anderen Maklern zahlen soll.

    Können wir uns zusammen tun und mal die Preise vergleichen die jeder zahlt um dann gegen den Scout was vorzuweisen?

    Reply
  50. Schmied
    Schmied says:

    Hallo Kollegin Cici,

    ich habe mich versucht auf diversen Plattformen zu informieren.

    Es scheint sich nach den veröffentlichten Objekten zu richten.

    Auch war es bei IS24 bisher gängige Praxis, dass die Pakete je nach Region unterschiedlich kosten. Das könnte eine Erklärung sein.

    Wir haben auch erst ungefähr dem gleichen Zeitraum eine neue Kollegin, die das Ganze erhöhen möchte.

    Scheint also durchweg so zu laufen.

    Reply
  51. K. Immobilien
    K. Immobilien says:

    Hallo, ich habe bisher 980,- Euro zzgl. mwst.bezahlt für 80 Objekte. Mir wurde gesagt,dass das der unterste Preis sei…… Mein Vertrag ist vorgestern ausgelaufen,nachdem der Preis auf 1560,- Euro zzgl. Mwst. angehoben sollte. Ich verzichte auf die Dienste von IS 24.

    Reply
  52. Volker Sohlbach
    Volker Sohlbach says:

    Habe vor einigen Jahren mehrere Portale getestet. In allen die gleichen Anzeigen mit den gleichen Texten. Überraschend war, dass die Kunden vom Scout 24 fast immer identisch waren mit denen der anderen Portale. Habe der Preischraube des Scoutes daher schon seit Jahren den Rücken gekehrt und habe mich auf ein anderes Portal verlassen. Es war die richtige Entscheidung.
    Aber jeder sollte für sich selber entscheiden ob er sein Geld denen in den Rachen schiebt. Klar gesagt. Der Scout ist diesen Preis nicht wert.
    Derzeit haben Immowelt und Immonet eine Verschmelzung, Kann nur sagen Schade da die jetzt die Preise auch anheben. Aber seht euch auf dem Markt um es gibt andere Portale die mittlerweile ebenfalls gute Ergebnisse bringen.
    Hoffe, dass die Entscheidungsträger des Immobilienscout oder der anderen Plattformen durch einen Boykott der Makler mal begreifen wer sie groß gemacht hat.
    I

    Reply
  53. MN
    MN says:

    Es muss schon gute Gründe geben, wenn man als Immobilienmakler auf die Reichweite des Marktführers verzichtet. Unsere Auftraggeber erwarten, dass wir alles tun, um die Immobilie schnellstmöglich zu vermarkten und auch wir streben natürlich schnelle Vertragsabschlüsse an. Wenn ein Makler wegen angeblich zu hoher Preise auf den Marktführer verzichtet, wird die Qualität des Maklers aber ganz schnell in Frage gestellt – zurecht.

    Wir zahlen für eine Flatrate monatlich 600 Euro. Gemessen an den vermittelten Kontakten ist immobilienscout24 das mit Abstand günstigste Portal. 7.200 Euro im Jahr ist die Courtage von nur einer 120.000 -Euro-Wohnung. Wir haben mit immobilienscout24 allein im ersten Quartal des Jahres weitaus mehr Umsatz als 120.000 Euro gemacht. Wer das nicht leisten kann, sollte sich vielleicht mal fragen, ob die schwache Leistung seines Maklerbüros auch noch weitere Ursachen als die Preispolitik von immobilienscout24 haben könnte.

    immobilienscout24 war ein Pionier und hat die Immobiliensuche ins Netz gebracht. Es ist noch keine 20 Jahre als Makler für eine briefmarkengroßen Anzeige ohne Bilder und ohne Beschreibung deutlich mehr ausgeben mussten. Kunden orientieren sich am “besten” Angebot – in diesem Fall ist dies das Portal mit den meisten Angeboten. Wenn sich hier nicht das gewünschte finden lässt, wird nach anderen Optionen Ausschau gehalten. Das ist durchaus mit dem Lebensmittelgroßmarkt am Stadtrand vergleichbar, der auch Kunden von kleineren Läden abzieht, da das Angebot umfassender ist.

    Auch wenn wir natürlich nichts gegen niedrigere Fixkosten hätten, können wir uns dem shitstorm gegen immobilienscout24 nicht anschließen. Was bringt mir ein günstiger Tarif, wenn kaum Anfragen kommen. immobilienscout24 ist die Nummer 1 und wird es – Fusion von immonet und immowelt hin oder her – auch erst Mal bleiben.

    Reply
  54. C. Holl
    C. Holl says:

    In Rheinland-Pfalz beträgt die Courtage für eine 120.000 Euro teure Wohnung 3.600 Euro.
    Hier müssten also schon 2 Wohnungen dieser Preisklasse verkauft werden.

    Aber – der Preis ist nicht die einzige Kritik an Immobilienscout.
    Ich empfehle das Lesen der Kommentare.

    Reply
  55. Emrich
    Emrich says:

    Nach Ankündigung der 50%igen Preiserhöhung von 499,00€ auf 749,00€ haben wir sofort unsere Mitgliedschaft bei IS 24 im November 2015 gekündigt und uns für Kostengünstigeren Portalen wie z.B. Immowelt, Immonet, 1A-Immobilien
    u.s.w. entschieden. Monatliche Kosten hierfür ganze ca. 300,00€. Die Resonanz der Interessenten- Anfragen ist sehr gut.
    Wir werden IS 24 mindestens so lange meiden, bis IS 24 mal wieder irgendwann mit den Füssen auf den Boden der Realität zurückkommen wird.

    Reply
  56. Rene Steding
    Rene Steding says:

    Wir haben nach 10 Jahren Mitgliedschaft Immobilienscout auch den Rücken gekehrt. Es findet hier eine zunehmende Maklerverdrängung statt. Immobilienscout sammelt mit dem Geld der Makler die Daten und verkauft diese an Dritte weiter. Für uns Makler sind die großen Immobiienportale die Gefahr Nummer 1.
    Wir haben zuletzt über 4000 € netto Im Monat für eine Immobilienflatrate bezahlt. Bei dieser Mitgliedschaft wurden wir dazu genötigt die Top Listings- Premium Listing sowie die Schaufenster Platzierungen und Werbebanner dazu zu buchen. Immobilienscout ist so eine überladene Werbemaschine geworden, eine Suche nach Immobilien wird bei der ganzen Werbung immer schwieriger.
    Wir investieren ab Januar diese 4.000 € lieber in unsere eigene Seite.

    Reply
  57. H.P Grasberger
    H.P Grasberger says:

    Auch wir haben heute unsere Kündigung zum Februar 2016 ausgesprochen.
    Diese mafiösen Praktiken von IS 24 werden wir nicht weiter unterstützen.

    Um transparenz in dieses System zu bringen werden wir hier unsere Kosten angeben.
    Wir sollen ab Feb. 2016 einen Preis von 1079,- Euro zzgl. MwSt zahlen. Bisher hatten wir für das unbegrenzte Paket 891,- Euro gezahlt.
    Wir können nur den anderen Kollegen zustimmen und dazu raten, die Mitgliedschaften zu kündigen.

    Reply
  58. J. von Micardo
    J. von Micardo says:

    Sehr geehrte Kollegen,
    wir sind seit über 10 Jahre „treue Kunden“ von ImmoScout. Es wurde uns mehrmals den Preis erhöht, mit der Begründung: Investitionen und Marketingkosten, etc…
    Lassen Sie mir eine einfache Rechnung machen (ohne Autoscout, PartnersucheScout, etc…), Immoscout hat ca. 25.000 Makler-Kunden (inkl. Bauträger und Andere) durchschnittliche Zahlung pro Kunde ca. €400,- Netto x 25000 = €10.000.000 eine konservative schöne monatliche Summe x 12 = ca. €120.000.000/Jahr!!! Wie hoch sind die monatliche Kosten des Unternehmens?!?… Angenommen €5000,- (Brutto) pro Mitarbeiter und nehmen wir an 600 Mitarbeiter: Programmierer, Callcenter, Manager, Sekretärinnen etc… €5000 x 600 = €3.000.000/Monat und 36 Millionen im Jahr. Die Geld-Gier und Unersättlichkeit ist unbegründet. JA wir sind alle Geschäftsleute und wir müssen Geld verdienen, ausgeben und Investieren, aber denken Sie; Immoscout geht an die Börse!!! Die Konsortialbanken wollen Kohle sehen und die Aktionäre auch!!! Wer wird die Dividenden den Aktionäre auszahlen??? WIR, ja, ja Sie und ich…. aber wir NICHT MEHR, WIR KÜNDIGEN!!! Genug mit der Treue!!!…
    Wir nehmen die Räte anderer Kollegen, auf dem Markt es gibt andere Anbieter: Immowelt, Immonet und alle andere wie sie heißen… über Google kann man finden auch unsere Homepage und die entsprechende Objekte für den Suchenden.
    Allen Kollegen wünschen wir viel Erfolg und tolle Abschlüsse über andere Portale!!

    Reply
  59. Immobilien Sylt
    Immobilien Sylt says:

    Die gesamten Kommentare waren 2015. Wir haben gestern einen Anruf von IS 24 bekommen. 2016 wird richtig erhöht!!! Wir sollen ca. 30% mehr bezahlen als letztes Jahr und die Leistungen werden noch eingeschränkt. Die Aussagen des Mitarbeiters von IS 24 waren unglaublich: … wir hätten doch genug hochpreisige Immobilien im Angebot und da fällt doch die Preiserhöhung gar nicht auf… Diese Aussagen richten sich selbst. Wir ziehen jetzt unsere Konsequenzen!

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  60. Frank
    Frank says:

    Zu dem Thema gibt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Immobilien-Profi ein sehr lesenswertes Editorial und einen weiteren interessanten Artikel, der zum Thema passt. Oder hätte jemand gedacht, dass Immoscout im Saarland schon lange nicht mehr die Nase vorn hat?

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  61. M.K.
    M.K. says:

    Auch wir schlagen uns seit drei Monaten mit unserem Ansprechpartner bei IS24 herum. Bezüglich des neuen Vertrages oder anderer Dinge wurde immer zeitnah geantwortet. Da wir jedoch die Preiserhöhung nicht hinnehmen wollen und wissen das es auch ohne IS24 geht haben wir gekündigt, erst mal per Mail mit der Kündigung in PDF…. 14 Tage keine Antwort.
    Das ganze noch mal mit Einschreiben/Rückschein. Kommt doch drei Tage danach wirklich ein Schreiben, warum wir unseren Vertrag noch nicht unterzeichnet hätten…

    Unsere Entscheidung steht.

    Wir gehen.

    Reply
  62. lenker
    lenker says:

    > … Als ich meinen Durchschnitt um 10 Objekte erhöhen konnte, habe ich erst mal einen Anruf vom Immoscout bekommen. Aus wirtschaftlichen Gründen müssen sie den Preis um 30 % erhöhen! …

    Das muss man aber auch verstehen. Zwei Cent Speicherplatz kann man nicht einfach so verschenken. Das muss schon angemessen bezahlt werden. Also unter 100 Euro gibt’s das nicht.

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  63. Rudolf
    Rudolf says:

    Wir haben nicht unerheblich Werbung über IS24 gebucht, die sich jedoch leider als wenig effektiv erwiesen hat. Jetzt wollten wir zur Vertragsverlängerung die Werbung kündigen und uns lediglich auf das Einstellen der Objekte bei IS24 beschränken. Wir dachten, man würde uns ein Paket anbieten, wie es uns bekannte Kollegen bereits gebucht haben. Darauf hat man uns erklärt, dass wir keine Vereinbarung treffen können, die einen geringeren Umsatz mit IS24 bedeuten würde. Wir könnten lediglich im Rahmen unserer bisherigen Zahlung die Zusammenstellung unseres Paketes verändern. Jetzt muss man wissen, dass wir einen monatlichen Betrag aufwenden, der schon doppelt so hoch ist wie der, der uns bekannten Kollegen. Und wenn wir das nicht wollten, gäbe es nur die Alternative, dass wir nicht mehr mit IS24 zusammenarbeiten. Also getreu dem Motto, Vogel friss oder stirb. Zum Glück herrscht Vertragsfreiheit, wobei wir es schon als einen Verstoß gegen Treu und Glauben empfinden, wie IS24 seine Marktstellung ausnutzt. Zum Glück arbeiten wir schon von Anbeginn auch mit Immowelt zusammen und erhalten hier sogar zeitweise mehr Anfragen als über IS24. Für uns ist die Marschrichtung klar, wenn IS24 nicht zu vernünftigen Verhandlungen bereit ist, dann werden wir auch den jetzt bereits gekündigten Vertrag nicht mehr aufleben lassen. Übrigens, für das gleiche nutzlose Paket hätte IS24 jetzt 40% mehr verlangt. Würde man dann alle Monatszahlungen aufaddieren, wäre dies schon beinahe der Grundpreis eines Golf GTI.

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  64. Horst
    Horst says:

    Wir haben nun Immobilienscout24 zum 2. Mal gekündigt. Sicher sind sie noch quantitativ marktbeherrschend, aber wer unsere Immobilien finden will, der findet sie auch. Wir haben die übrigens Herkunft unserer Anfrager über 2 Jahre analysiert. IS24 und Immonet liegen Kopf an Kopf bei knapp über 48% mit 2/10 Abstand. Und doch sagt dieser Wert gar nichts, denn wer weiß schon, ob ein Interessent nicht zuvor auf beiden Portalen nach der gleichen Immobilie gesucht hat? Vielleicht gefiel ihm dann nur noch die Farbe des Portals besser?
    Wir haben übrigens Immobilien.de wieder zusätzlich zu Immonet als Bezahl-Portal aufgenommen. Es ist klar strukturiert und neuerdings im Preis sehr fair: 3 Jahre Preisgarantie, Flatrate, 48 Topplatzierung in der Region, für 199.- € netto. Wir erwarten keine großen Erfolge über dieses Portal. Aber einen Abschluss darüber trauen wir ihm schon zu. Und damit hat es sich mehr als gerechnet! Vielleicht sollten wir Makler mal wieder den kleineren Portale zur Größe verhelfen. Einigkeit macht stark!

    In der Betriebswirtschaftslehre gibt es vereinfacht zwei Möglichkeiten Profit zu machen:
    1. kleine Marge x hohe Nachfrage = maximaler Gewinn oder 2. große Marge x geringe Nachfrage = minimaler Gewinn.

    Reply
  65. Lüdemann
    Lüdemann says:

    Seit 2005 waren wir bei Immobilienscout ein treuer Kunde!
    Im Dezember kam eine weitere Preiserhöhung (knapp 40%)!
    Seit knapp 2 Wochen arbeiten wir nun ohne den Scout und wir verkaufen / vermieten trotzdem Häuser und Wohnungen 🙂
    Schon jetzt sind hier in der Region bei Immonet und Immowelt mehr Immobilien im Angebot, wei beim Scout.

    Es geht weiter 🙂
    P.S. UND ES TUT AUCH NICHT WEH :-))))

    Reply
    • lenker
      lenker says:

      @Stefan

      Mit Verlaub, dass ist aber schon ein alter Hut.
      Aber dennoch, man kann das nicht oft genug aus der Kiste hervor holen.

      Wer beim Scout inseriert bezahlt seinen Henker und kann dann bald als Erfüllungsgehilfe für den Scout arbeiten. Für kleines Geld versteht sich. Denn den wirklichen Profit muss Scout ja zur Befriedigung seiner Investoren machen.

      Sag mal, habt ihr da draußen den Knall nicht gehört. Da gräbt jemand an eurer Existenz und fördert den noch.

      Und für den Verbraucher kann das auch nicht wirklich wünschenswert sein. Stell dir mal vor, da kommt so ein unterbezahlter Exmakler und …
      Ne, ne wirklich, will ich mir nicht vorstellen.

      Reply
  66. Nicole Hoffmann
    Nicole Hoffmann says:

    Liebe Kollegen,

    mit ca. 130 Angeboten verfügen wir Regional in HH/SH über ein gutes Angebot. Wir waren bis vor 2 Wochen in allen gängigen Portalen vertreten. Aufgrund der erneuten Erhöhung von Scout haben wir die Verträge nunmehr gekündigt. Alleiniger Grund: Intransparenz und Sturheit. Vermeintlich freundliche Anrufe des Kundenberaters versinken – sobald man einen Kompromiss ansteuern möchte – in “freche Antworten” und “Überheblichkeit”.

    Da die Kunden sowieso vermehrt über Google suchen und nicht mehr über einzelne Portale gehen, haben wir uns gegen Scout und für “viele kleine und große Portale” entschieden. Wir sind aktuell mehr als begeistert über die Resonanz!

    Ausschlaggebend ist hier das Portal von EBay. Uns erreichen zahlreiche Anfragen. Zudem werden wir gezielt auf unsere Inserate auf EBay angesprochen, der Verbraucher “findet dies richtig gut”.

    In Kürze startet das Portal vom Verband IVD, eine weitere Alternative!

    Viel Erfolg weiterhin,
    Ihre Nicole Hoffmann
    http://www.frankhoffmann-immobilien.de

    Reply
  67. Susanne Eichmann
    Susanne Eichmann says:

    Laut Geschäftsbericht der Scout24 AG hat sich die Anzahl der Kernmakler zum 31.12.2015 gegenüber 31.12.2014 um 2.737 auf 19.355 reduziert (um 12,4 %). Laut Scout ist das im wesentlichen auf das “Bestellerprinzip” zurückzuführen. Kein Wort von verärgerten Maklern, denen (eventuell) die Preispolitik nicht gefällt.

    Im Gegenteil: Scout sieht bei den duchschnittlichen, monatlichen Umsatzerlösen pro Kernmakler (2015: 602,- € | 2014: 512,- €) weiteren Wachstumsspielraum, da in anderen Ländern ohnehin mehr verlangt wird und der Mehrwert für die Kunden fortlaufend erhöht wird. Während sich die Kosten unterproportional zum Umsatz entwickeln werden und dadurch die Marge auf über 60 % steigen wird.

    Mal sehen, wie lange sich die Makler das noch gefallen lassen. Also liebe Kollegen, es liegt nur an Euch!

    Reply
    • lenker
      lenker says:

      Hallo Susanne,

      > Mal sehen, wie lange sich die Makler das noch gefallen lassen.

      man lässt sich das jetzt schon Jahre lang gefallen. Warum soll sich das in Zukunft ändern.

      Ich höre immer wieder, dass man ohne den Scout nicht existieren kann und die Kunden dort eine Insertion verlangen. Eine denkbar schlechte Einstellung um etwas zu ändern. Aber auch ich möchte die Hoffnung nicht völlig begraben. Auch wenn sie zunehmend schwindet.

      Reply
      • Thomas
        Thomas says:

        Vielleicht ist auch nicht jeder Makler unzufrieden und nur am stänkern. Bei einem gut laufenden Immobilienbüro sind ein paar Tausend Euro Fixkosten kein Grund zur Panik. Es ist ja schließlich nicht so, dass es keine Gegenleistung gäbe. Die meisten Makler hier sind selbst Unternehmer. Warum fehlt also das Verständnis, dass immobilienscout auch Gewinne erzielen will und muss. Die Scout24-Gruppe ist ein börsennotiertes Unternehmen – wer also glaubt, dass die ihre starke Leistung verschenken können, wird ja nicht gezwungen immobilienscout zu nutzen.

        Reply
  68. Alfred
    Alfred says:

    Bin privater Vermieter. Woltle meine Wohnung zum Mieten anbieten, in Berlin.
    Meine Meinung: Immobilienscout24 ist eine Drecksladen, den es zu meiden gilt!
    Erst muss man sich registieren, dann die Anzeige erstellen, Bilder hochladen etc etc – ist alles Zeit und Aufwand – und ganz am Ende, nachdem man so gute 30 Minuten mit dem Senf online war, erfährt man den Abzocker-Preis von 119€ für 4 Wochen Vermietungsanzeige (in Berlin).
    Preistransparenz ist was anderes.
    Mir ist es egal, wieviel mehr Visitors das Portal erhält – diese Abzocke nicht mit mir.
    Und nach der Kritik, die es überall hagelt, werden die IS24 sicherlich auch Ihr Alexa-Ranking nicht halten können.

    IS24 – erst mal transparent werden – Preise öffentlich ohne lange Registierung anzeigen – und dann sehen wir weiter.

    Reply
  69. Zeplien
    Zeplien says:

    Konsequez wird sich hoffentlich durchsetzen…
    Ich bin seit vielen Jahren als Immobilienmaklerin tätig und habe die jährlichen Erhöhungen bisher mitgemacht. Geärgert habe ich mich allerdings schon die Jahre zuvor. Nachdem ich aktuell ein “Sonderangebot” mit verringerten Leistungen für 480 € angeboten bekommen hatte, habe ich nun einen Schlußstrich gezogen und werde nur noch bei Immonet und Immowelt inserieren. Mein Vertrag endet in den nächsten 3 Tagen bei Immoscout.
    Ich hoffe, dass es noch mehr Makler gibt, die sich von Immoscout verabschieden. Den angepriesenen Mehrwert für Bewertungen und Marktdaten können die gerne für sich behalten. Ich kennen meinen Markt und meine Kunden. Die eingesparten Kosten bei Immoscout werde ich lieber in den Tageszeitungen einsetzen.

    Reply
  70. SM
    SM says:

    Für Wuppertal gibt es nach einer Kündigung ein neues Angebot von IS24: unbegrenzte Objekte für 299 EUR!
    Aktuell im April 2016

    Reply
  71. B. K.
    B. K. says:

    Wir haben auf Immonet-Immowelt umgesattelt.

    Die Gründe:
    – Übertriebene Kosten bei IS24, Arroganz der Mitarbeiter.
    – IS24 versucht selbst die Maklerrolle zu übernehmen und Immobilienmakler vom Markt abzudrängen.
    – Kaum gute Verkaufsobjekte auf dem Markt, deren Verkauf ein Mehr an Investition rechtfertigen würde.
    – Immonet/Immowelt nutzen die Gunst der Stunde, haben fusioniert und haben auch kleinere Portale mit ins Boot geholt. Fraglich bleibt jedoch, wie lange hier die angemessenen Preise bleiben werden.
    – Wir merken keinen wesentlichen Unterschied zwischen IS24 und I/I, was Anzahl und Qualität der Anfragen angeht. (Nur bei Gewerbeobjekten hinken die Zweitgenannten hinterher).
    – Wir vermieten/verkaufen wie gewohnt weiter, nur für knapp die Hälfte der Gebühren.

    Kontra: Immonet hat die Software seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt, Fehler nicht behoben.

    Allen Kollegen wünschen wir viel Erfolg und tolle Abschlüsse über Portale eurer Wahl!

    Reply
  72. Peter Bereit
    Peter Bereit says:

    Ganz ehrlich, Ihre Stellungnahme zu IS24, liest sich für mich eher wie eine Werbung für IS24. Da ist aber meine persönliche Meinung.

    Es ist gut wissen, dass das Leid mit IS24 von anderen Maklern genauso gesehen wird wie bei uns. Wir sind seit 2005 Kunde bei IS24. Bei Beginn haben wir pro eingestelltes Objekt 4,42 Euro bezahlt. Dann kamen in den Folgejahren einige kleinere Preiserhöhungen. Bis 2013 hatten wir 200 Objekte eingestellt und pro Objekt umgerechnet 10,29 Euro bezahlt. Das war für uns ok. Dann kam eine so extreme Preiserhöhung, dass wir uns entschlossen haben, nur noch 10 Objekte bei IS24 einzustellen und 50 Objekte bei Immo Welt/Net. Bei Immo Welt/Net zahlen wir das gleiche für 50 Objekte was uns bei IS24, 10 Objekte kosten. Nun erhalte ich gestern ein Schreiben von IS24, dass mein Vertrag sich um ein Jahr verlängert und von 499,– Euro auf 599,– Euro erhöht wird. Mal schnell knapp 20% erhöht!!!!!!! Super!!!!!!!!!. Gleichzeitig wurde mir mitgeteilt, dass es ab nächstes Jahr das Anzeigen Packet 10 Objekte nicht mehr gibt. Vermutlich will man mich jetzt unter Druck setzen, dass ich diese ungeliebte Mitgliedschaft unterschreibe. Nun habe ich bei Immo Welt/Net so gute Erfahrung gemacht, dass ich zwar das eine Jahr noch bei IS24 bleiben werde, aber danach aussteige. Ganz sicher wird bei der Geschäftspolitik von IS724, bei den anderen Portalen ein so großer Zuwachs kommen, dass diese Portale für uns Makler einen besseren Erfolg bringen werden als IS24. So kann man auch den Ast absägen, auf dem man sitzt !!!!!!! Es ist nur zu hoffen, dass die anderen Portale dann nicht den gleichen Fehler machen wie IS24.

    Peter Bereit
    Bereit Exklusiv Immobilien Baden-Baden

    Reply
  73. T. Heimer
    T. Heimer says:

    15 Jahre Scout, es reicht.
    Mit 100 Euro netto/Monat und “inserieren Sie soviel wie Sie möchten” fing alles 2001 an.
    Anfangs gut, wurde Immobiilienscout24 über die Jahre immer unverschämter, mittlerweile leidet das Unternehmen an vollkommener Hybris.

    Folgendes möchte ich den Herren und Damen des Portals nach meiner Kündigung mit auf den Weg geben:

    1. Wer hat die Plattform eigentlich erfolgreich gemacht? Sie? Haben Sie die Objekte eingestellt, die Bilder geschossen, die Texte verfasst und dafür vorher die Aufträge akquiriert? Warum suchen über Ihre Plattform eigentlich mittlerweile so viele? Wenn man mit Ihnen telefoniert, hat man den Eindruck, Sie hätten das alles alleine gemacht.
    2. Wer hat die Häuser verkauft? Sie? Haben Sie mit den Suchenden telefoniert, Termine vereinbart, Verkaufsunterlagen besorgt, Preise verhandelt und die Parteien zum Notar begleitet? Wenn man mit Ihnen telefoniert, hat man den Eindruck, Sie würden Immobilien verkaufen. Das tun Sie aber nicht. Sie sind ähnlich viel am Verkauf beteiligt wie mein Kugelschreiber.
    3. Was haben Sie in den letzten 15 Jahren eigentlich verbessert, was rechtfertigt eigentlich diese Preissprünge? Etwa die völlig sinnfreie Immobilienscout- Objektbewertung – oder die Schaltung von IKEA-Küchenwerbung? Oder die Pflicht, ein Objekt genau zu GEOcodieren (ideal für Einbrecher in ländlichen Gegenden, welche dann mit dem Objektbild sich auf die Suche machen), oder der 0-8-15 Homepage-Baukasten oder sehr teure Top-Listings oder teure, zubuchbare Logoeinblendung oder die Möglichkeit, kostenintensiv Eigenwerbung einzublenden oder die unflexible 12 Monate Vertragslaufzeit? Uns wäre es lieber gewesen, Sie hätten das alles einfach sein lassen.
    4. Einige Male im Jahr wurden uns dann “Immobilienscout” Plastik-Überziehschuhe für die Besichtigung, ein Glasteil zum Aufstellen mit Immobilienscout bedruckt, ein “Immobilienscout-Zertifikat” oder Hochglanzbroschüren mit Immobilienscout-Eigenwerbung oder was auch immer geschickt. Dies hat unsere Mülltonne gefüllt, sonst nichts.
    5. Die Erreichbarkeit des Supports war immer gut

    Ansonsten sehe ich Ihre Plattform als leeres Gerippe, welches Ihre Kunden dann füllen und dafür bezahlen. Diese Kunden sind mittlerweile aber nicht mehr bereit, diese Unsummen zu bezahlen. Jeder, der nicht mehr bei inseriert, macht Ihre Plattform unattraktiver und schwächer.

    Reply
  74. GemeinsamSindWirStark
    GemeinsamSindWirStark says:

    Teile mir seit über einem Jahr ein Konto mit 2 Kollegen. Wir haben jeder so ca. 5 bis 10 Objekte. Es klappt. Gerne nehmen wir noch weitere Kollegen / innen dazu. Kurze Mail mit ihrem Standort und der Anzahl der Objekte, die Sie pro Monat einstellen möchten. Wir melden uns dann umgehend mit Preisvorstellung. meinmeter [ät] yahoo.de

    Reply
  75. Sebastian Höllering
    Sebastian Höllering says:

    Liebe Kollegen,

    Ich hab gekündigt!!!

    IS24 ist leider einfach jedes Jahr horent angestiegen an Kosten, bringt weniger Leistungen und unterstützt meiner Meinung nach mehr den Verkäufer/Eigentümer und Mieter als die Melkkuh Markler!!!

    Das können wir uns nicht gefallen lassen!!!

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