Kostenlose Immobilienportale – wie gut werden sie wahrgenommen? Alexa.com weiß die Antwort

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Wer wissen möchte, wie häufig eine Website aufgerufen wird, oder wer sich dafür interessiert, welche Seiten weltweit oder in einem bestimmten Land am häufigsten angeklickt werden, der kann diese Informationen von Alexa.com abfragen. Dieser Dienst registriert und wertet alle Seitenaufrufe im weltweiten Netz aus und erstellt daraus ein Ranking.

Aktuell ergibt die Auswertung beispielsweise für Deutschland folgende Spitzenplätze: Rang eins nimmt Google ein, gefolgt von amazon, facebook und Youtube.

Alexa bietet verschiedene Filtermöglichkeiten – so können Sie auch die Daten zu Immobilienportalen abfragen. Da liegt immobilienscout24 derzeit auf Platz 24, immowelt auf Platz 97 und immonet auf Platz 113 der meistbesuchten Websites Deutschlands. Hier finden Sie das vollständige Ranking der kostenpflichtigen Immobilienportale.

Die frößten deutschen kostenlosen Immobilienportale sortiert nach dem Alexa Rank sind (in Klammern der Alexa Rank Deutschland im Oktober 2015):

  1. eBay Kleinanzeigen (6)
  2. quoka (173)
  3. wg-gesucht (337)
  4. studenten-wg (2.525)
  5. wunschgrundstück (4.758)
  6. immmozentral (9.661)
  7. privatimmobilien (17.684)
  8. immo4trans (28.118)
  9. NewHome (46.115)
  10. Immokat (55.301)
  11. Wasserblick (60.712)
  12. LocaBerlin.de (100.753)
  13. freeimmo (107.539)
  14. myimmoworld (159.841)

Welche Rolle spielen kostenlose Immobilienportale in Ihrem Maklerbüro? Nutzen Sie jetzt die Kommentarfunktion und teilen Sie Ihre Erfahrungen!

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Mein Name ist Bernhard Schaus und ich blogge hier über Akquise, Marketing und aktuelle Branchenthemen für Immobilienmakler. Ich arbeite seit 2008 als Makler und saniere Altbauwohnungen in Berlin. Wenn Sie Fragen zu dem Artikel haben oder etwas sagen möchten, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme oder Ihren Kommentar!

40 Antworten
  1. Markus
    Markus says:

    Was sagt denn der Alexarank über die Bekanntheit aus? Alexarankings sind nur aussagekräftig wieviele Nutzer mit der Alexatoolbar die Seite besuchen. Den Alexarank kann man zudem viel zu leicht manipulieren, einfach mal jeden Tag selbst seine eigene Seite 100x mit der Alexatoolbar aufrufen schon ist man im vierstelligen Alexabereich.

    Antworten
    • Bernhard Schaus
      Bernhard Schaus says:

      Hallo Markus, vielen Dank für den Kommentar! Der Alexa Rank ist aus technischen Gründen nicht repräsentativ und fehlerbehaftet. Trotzdem gilt Alexa als eines der besten Tools zur Analyse von Webseiten und stellt eine gute Orientierungshilfe dar.

      Antworten
  2. Stelzer
    Stelzer says:

    Hallo,
    ich nutze gerne die kostenlosen Immobilienportale, auch wenn die Performance nicht ganz so enorm ist, wie bei den kostenpflichtigen.
    Gerne empfehle ich das kostenlose Portal Immoschatz.de auch hier gibt es einen kostenlosen FTP – Zugang, der die Übertragung einfach macht.
    Außerdem nutze ich gerne die Funktion, ein Video vom Objekt mit Youtube zu verlinken.

    Konkurrenz belebt das Geschäft, daher unterstütze ich gerne die Portale mit meinen Objekten.

    Danke an alle kostenlosen/werbefinanzierten Portalbetreiber!

    Antworten
  3. Karsten Aßmann-Funk | A-F-Immobilien
    Karsten Aßmann-Funk | A-F-Immobilien says:

    Ich schätze die kostenfreien Portale auch durchaus. Sie bringen vielleicht nicht die ganz große Masse an Interessenten, aber warum sollte man eine Chance ungenutzt lassen, zumal wenn sie dann auch noch kostenfrei ist? Wie lange Ebay Kleinanzeigen übrigens noch kostenfrei ist, kann man sich ja fast denken… Hauptsache, die verfallen nicht dem Größenwahn der Pseudo-Marktführer.

    Antworten
    • Markus
      Markus says:

      Hallo Herr Rövenich,

      dass halte ich für ein Gerücht. Werbeunternehmen gehen wohl viel mehr nach den nachweisbaren Besucherzahlen. Was habe ich davon wenn ich jeden Tag 10.000 Besucher mit Alexatoolbar auf der Seite habe, eine andere Seite jedoch 100.000 Nutzer ohne Toolbar hat?
      Alexa ist wie der Pagerank längst überholt und spielt keine Rolle mehr, da der Personenkreis die diese Toolbar nutzt doch sehr eingeschränkt ist, oder welche private Person kennen Sie die Alexa im Browser hat?

      Antworten
      • Klaus
        Klaus says:

        Jede Alexa-User ist neben eventueller gewerblicher Absichten gleichzeitig auch Verbraucher und Privatperson. Der Alexa Rank ist eine statistische Hochrechnung, die eher als Anhaltspunkt als eine präzise Messung zu verstehen ist.

        Antworten
  4. Lutz Walter
    Lutz Walter says:

    Hallo, auch LichtWelt-immo arbeitet mit einigen kostenlosen Portalen zusammen.

    Die Rückläufe sind eher gering, aber dafür sind die Angebote breitflächig im Internet zu finden.

    Soweit ich informiert bin, gehört aber reedb zumindest für gewerbliche Anbieter nicht zu den kostenlosen Portalen.

    Antworten
  5. Heiko Kaiser Immobilien & Hausverwaltung
    Heiko Kaiser Immobilien & Hausverwaltung says:

    Hallo Herr Aßmann-Funk,

    Sie haben Recht mit E-Bay. Ab 2016 wird es etwas kosten. Die Kalkulation ist derzeit in der Bearbeitung. Ich habe bereits einen Anruf dahingehend bekommen.
    Bzgl. Quoka.de habe ich dort angefragt und den Hinweis bekommen das in Kürze nicht mit einer Schnittstelle zu rechnen ist.
    Die anderen kostenlosen Immobilienportale sind zwar gut, aber liefern keine Interessenten.
    Besser ist es in jedem Fall die eigene Internetseite zu pflegen und darüber Nachfrage zu generieren.
    Die Plazierung bei Alexa spielt für die Immobilieninteressenten praktisch kaum eine Rolle.
    Habe es über einen längeren Zeitraum verfolgt und keine Abhängigkeit feststellen können.
    Vielleicht hat jemand eine andere Erfahrung.

    Grüße aus der Bachstadt Köthen

    Antworten
  6. Büchner
    Büchner says:

    Die kleinen Portale sind in Nischen oftmals sogar viel besser bekannt, werden weiterempfohlen etc. Die Anfragenqualität von wunschgrundstueck.de ist z.B. bei Grundstücken sehr hoch und bei wasserblick.de für Immobilien am Wasser, soweit ich das beurteilen kann. Der Markt für Mietwohnungen ist bei eBay Kleinanzeigen wirklich beachtlich, insbesondere wenn es um Nachmietersuche in Großstädten geht. Ich habe zwar gerade keine genauen Daten zur Hand, wie viele meiner Anfragen ich über die kostenlosen bekomme, doch sie stellen definitiv einen durchaus nennenswerten Anteil dar. Ich schätze fast 10%. Außerdem ist es nicht besonders aufwändig, diese Portale mal eben ‚mitzunehmen‘, einmal in die Maklersoftware eingetragen, ist es ja kein Aufwand mehr. Wie kann ich sonst auch dem Verkäufer sagen, dass ich alles tue, um seine Immobilie erfolgreich zu vermarkten? Kleinvieh macht auch Mist, heißt es doch so schön. Abgesehen davon eignen sich die kleinen Portale bestens zur Akquise. Viele Eigentümer wollen kein Geld für ihre Anzeige ausgeben und inserieren dort zuerst.

    Antworten
    • Bernhard Schaus
      Bernhard Schaus says:

      Da haben Sie Recht, Alexa bewertet immer die Hauptdomain, auch wenn man gezielt z.B. nach quoka.de/immobilien sucht.

      Der Sortierung nach dem Alexa Rank ist nur als kleine Orientierung zur Übersicht gedacht. Am besten die Seiten selbst ausprobieren – kostet ja nichts :)

      Antworten
  7. MN
    MN says:

    eBay hab ich nie als immobilienrelevant wahrgenommen, bis mir ein Kunde mal gesagt hat, dass er die Anzeige auf eBay Kleinanzeigen gesehen hat. Ich hatte mich schon gewundert, wie die Anzeige dahin kam, aber offensichtlich werden Anzeigen von immonet automatisch auch bei den eBay Kleinanzeigen veröffentlicht. wg-gesucht und studenten-wg sind nicht maklerrelevant, außer vielleicht mal für eine schwer vermittelbare Mietwohnung. Genauso wie quoka, denn kein ernszunehmender Makler wird sich die Mühe machen, sein Portfolio noch mal händisch in einem Kleinanzeigenportal einzugeben. privatimmobilien.de hab ich mir eben noch mal angeschaut, hatte davon schon mal gehört, bin aber davon ausgegangen, dass sich das Portal nur an Privatanbieter wenden (gewieft gewählter Name). Dort werde ich mich mal registrieren. Der Rest taugt nichts oder ist mir unbekannt und ich gehe davon aus, dass es nichts taugt. Generell erwarte ich vom einem Immobilienportal eine erfolgreiche Unterstützung bei der Vermarktung der von uns angebotenen Immobilien. Ob dabei mit tollen Kundenbindungstools wie neuen Apps, Mietermatching, eigener Maklersoftware oder coolen Marketinggags aufgetrumpht wird interessiert mich nicht. Alles was für uns zählt sind Anzahl und Qualität der Anfragen. Und wenn diese beiden Faktoren stimmen, lasse ich mir den Service auch gerne was kosten.

    Antworten
  8. lenker
    lenker says:

    < Ich selbst glaube nicht das diese Portale so schlecht sind …

    Was meinen Sie, wie gut manche wären, wenn man Sie mit einer größeren Menge Inseraten füllen würde. 😉

    Antworten
  9. Frank
    Frank says:

    Die kostenlosen Portale bieten oft einen sehr viel besseren Service und weniger lästige Zwangswerbung als der „Marktführer“. Wie stark besucht ein Immobilienportal besucht wird und wie dessen Pagerank ist, haben zum größten Teil die Makler in der Hand, da der Großteil der Objekte von Maklern ins Netz gestellt wird. Das Kapital eines Immobilienportals sind doch nur 3 Dinge:

    – Objekte (Content)
    – Besucherzahlen (Klickraten)
    – Daten (die IS24 sammelt, um daraus z.B. eine „Immobilienbewertung“ zu generieren, die in meinen Augen höchst fragwürdig ist, da sie nur auf Angebotsdaten basiert.)

    Leider ist vielen Maklern nicht bewusst, dass SIE den Portalen dieses Kapital liefern, indem sie Objekte einstellen, täglich auf den Portalen unterwegs sind und sie mit Daten füttern.

    Miet- oder Kauf-Interessenten besuchen ein Immobilienportal nicht um des Portals Willen, sondern weil sie eine Immobilie suchen. Ich kenne keinen einzigen Interessenten, dem es nicht völlig egal wäre, in welchem Portal er das Objekt findet, er/sie sucht.

    Würden die Makler ihre Objekte bei http://www.privatimmobilien.de, http://www.immozentral.com, http://www.wunschgrundstueck.de etc. inserieren ANSTATT bei Immoscout24, würden alle staunen, wie schnell sich das Blatt wenden würde. Vielleicht gäbe es in den ersten Tagen ein paar Anfragen weniger, aber wenn genügend Makler Scout den Rücken kehren würden, dürfte sich das sehr schnell einspielen. Spätestens nach 3 Monaten wäre Scout für Makler vollkommen überflüssig und kein Makler würde auch nur ein Objekt weniger verkaufen, darauf würde ich wetten.

    Antworten
  10. Kastrup
    Kastrup says:

    Wenn Ebay nicht noch mal kräftig die Werbetrommel rührt, wird es das dann wohl mit den Kleinanzeigen dann wohl gewesen sein. Als kostenloser Mitläufer über die Maklersoftware war es nicht schlecht, die Resonanz war bei mir aber nicht so überwältigend, dass ich dafür Geld ausgeben würde. Bin mal gespannt, wie viele Makler ab Februar noch auf Ebay inserieren werden…

    Antworten
  11. Oliver Beus
    Oliver Beus says:

    Es ist doch sehr fraglich, ob e-Bay mit der Einführung für das Einstellen von Immobilienangeboten, nicht einen Schuss abgefeuert hat, der nach hinten losgeht. Das Reizvolle war bis dato die kostenfreie Inserierung, die dazu führte, dass Immobilienangebote überhaupt erscheinen.

    Die daraus resultierende größere Bandbreite der Angebote, die dieser Seite auch ganz allgemein mehr Besucher beschert, scheint von e-Bay nicht gesehen zu werden. Es wird wohl so aussehen, dass sich zukünftig Makler oder auch private Anbieter von Immobilien doch gezielt zu den anderen Portalen, die genau ihre Zielgruppe ansprechen, hin orientieren werden.

    Sinnvoller wäre es sicher, die Immobilienangebote zu nutzen, um Traffic und Reichweite der Marke e-Bay zu erhöhen und mit den Synergieeffekten das Brot- und Buttergeschäft zu fördern.

    Antworten
    • Bernhard Schaus
      Bernhard Schaus says:

      Danke für den Hinweis! Stimmt, ich habe gerade gesehen, dass eine Flatrate 39 Euro im Monat kostet. Das habe ich nicht gemerkt, da ich dort als Makler noch ein paar Grundstücke inseriert habe und bisher nicht 1 cent bezahlt habe. Werde das Ranking aktualisieren.

      Antworten
  12. Herrmann Immobilien
    Herrmann Immobilien says:

    Hallo,

    wir nutzen als Privatvermieter ausschließlich kostenlose Immobilienportale, wenn wir mal einen Leerstand haben.. Wir können bestätigen, dass ebay-kleinanzeigen und quoka sehr gute Portale für die Weitervermietung sind. Aber auch Facebook, Google + und Twitter sollte man nicht unterschätzen. Die sozialen Netzwerke sind auch hervorragende Medien um für eine leerstehende Wohnung einen neuen Mieter zu finden.

    LG aus Heilbad Heiligenstadt

    Antworten
  13. Lulu
    Lulu says:

    Der Teufel macht einem Immobilienmakler ein Angebot:
    „Ich schenke Dir unendlichen Reichtum bis an das Ende Deiner Tage und Du gibst mir dafür Deine Seele und die deiner Kinder und Enkel.“
    Darauf der Makler: „Und wo ist der Haken?“

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